Unter einer Schlafstörung zu leiden, ohne es zu wissen, klingt im erstem Moment absurd. Dennoch wird die Dunkelziffer bei Schlaferkrankungen sehr hoch geschätzt. Zu viel Schlaf kann also eine Reaktion des Körpers sein, um dir zu zeigen, dass dein Schlaf nicht erholsam genug war.

Wenn du zu wenig Tiefschlafphasen durchläufst oder sehr unruhig schläfst, kann sich dein Körper nicht regenerieren und das resultiert in einer erhöhten Schlafdauer und gesundheitlichen Problemen.

In diesem Artikel erklären wir dir, was die Auslöser für eine erhöhte Schlafdauer sein können, welche Folgen zu viel Schlaf haben kann und vor allem auch Wege, wie du deine Schlafqualität verbessern kannst. Es gibt einige Tipps und Tricks wie du deinen Schlaf ganz einfach optimieren kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Zu viel Schlaf ist meist die Folge von psychischer Erkrankung oder körperlichem Unwohlsein.
  • Langer Schlaf alleine hat grundsätzlich keine negativen gesundheitlichen Auswirkungen, doch er tritt meist in Verbindung mit Erkrankung auf.
  • Schlaf ist sehr individuell und die optimale Schlafdauer muss jeder für sich selbst finden.

Definition: Was ist zu viel Schlaf?

Das Schlafbedürfnis ist ein sehr individuelles Bedürfnis. Sowohl die Schlafdauer als auch die Anzahl an REM-Schlafphasen und NREM-Schlafphasen kann von Mensch zu Mensch variieren.

Die NREM (non rapid eye movement) Schlafphasen sind die Tiefschlafphasen des Körpers, in denen er sich von den Anstrengungen des Tages erholt und sich regeneriert.

Die Tiefschlafphasen in der Nacht sind besonders wichtig für unseren Körper um sich zu erholen und neue Energie zu tanken. (Bildquelle: pixabay.com / Claudio_Scott)

Die REM (rapid eye movement) Schlafphasen hingegen ermöglichen dem Gehirn die Erlebnisse des Tages zu verarbeiten, aus Ereignissen zu lernen und wichtige Informationen vom Kurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis zu übertragen.

Die Art des Schlafes und die Schlafdauer ändert sich mit dem Alter. Für einen Erwachsenen ist es notwendig mehr Zeit in NREM-Schlafphasen zu verbringen, damit sich der Körper erholen kann.

Im Gegensatz dazu braucht ein Neugeborenes möglichst viel REM-Schlaf um schnell neue Dinge zu erlernen und sich zu entwickeln. Außerdem ist die benötigte Schlafdauer eines Neugeborenen viel höher als die eines gewöhnlichen Erwachsenen.

Der durchschnittliche Erwachsenen schläft etwa 8 Stunden. Doch es gibt durchaus auch Menschen, die mehr oder weniger Stunden Schlaf benötigen, um sich ausgeruht zu fühlen. Wie bereits erwähnt ist Schlaf sehr individuell und es gibt nicht die eine richtige Schlafdauer.

Schlafmediziner empfehlen, sich an eine Zeit zu erinnern, etwa als du 20 Jahre alt warst, in der du ungestört schlafen konntest.

Du solltest also herausfinden, wie lange du geschlafen hast, ohne diversen Alltagsverpflichtungen. Diese Schlafdauer ist die richtige Schlafdauer für deinen Körper und ein Richtwert für dich.

Hintergründe: Was du über zu viel Schlaf wissen solltest

Hier erhältst du ein bisschen Hintergrundinformation zum Thema, damit du weißt, welche Ursachen zu viel Schlaf hat. Außerdem kannst du dir einen Überblick über die Folgen von einer erhöhten Schlafdauer machen.

Oft hängt zu viel Schlaf mit einer Schlafstörung zusammen, weshalb du die Symptome dieser Störungen kennen solltest. Außerdem ist es wichtig eine plötzliche Erhöhung der Schlafmenge nicht zu ignorieren, sondern deren Auslöser zu finden.

Daher solltet du immer versuchen, deinen Schlaf so ungestört wie möglich abhalten zu können. Nur so bietest du deinem Körper die Möglichkeit für Regeneration.

Kann ich überhaupt zu viel schlafen?

Zu dieser Frage gibt es geteilte Meinungen. Einige Studien belegen, dass Menschen, die viel schlafen häufiger erkranken und früher sterben.

Doch diese Studien werden oft falsch interpretieret, da zu viel Schlaf meist nicht der Auslöser für Krankheiten ist, sondern die Folge einer bereits vorhandenen Erkrankung.

Die meisten Menschen, die unter zu viel Schlaf leiden, haben eine psychische Erkrankung oder eine körperliche Krankheit.

Es gibt Menschen, die sich erst nach einem 12 Stunden Schlaf ausgeschlafen fühlen, wogegen andere mit 5 Stunden Schlaf auskommen.

Die Schlafdauer ist sehr individuell und wie viele Stunden Schlaf jeder Mensch braucht lässt sich nicht verallgemeinern.

Im Normalfall holt sich der Körper auch die Menge an Schlaf, die er benötigt.

Daher kannst du streng genommen nicht zu viel schlafen, da jeder Körper unterschiedlich Lange für die Regeneration braucht.

Allerdings wird zu viel Schlaf zu einem gesundheitlichen Problem, wenn er in Verbindung mit einer psychischen Krankheit auftritt. Mehr dazu kannst du in den nächsten Absätzen lesen.

Wodurch wird zu viel Schlaf hervorgerufen?

Die Dauer und Häufigkeit unseres Schlafverhaltens können durch mehrere Faktoren beeinflusst werden. Einige Ursachen für zu viel Schlaf werden wir dir im Folgenden erläutern.

Depression

Depressionen können eine Ursache für zu viel Schlaf sein, da Depressionen Gleichgütltigkeit, Trägheit und Müdigkeit auslösen.

Menschen, die unter Depressionen leiden empfinden es meist schon als anstrengend aus dem Bett aufzustehen und sich dazu aufzuraffen etwas zu unternehmen.

Aus dem Haus zu gehen kann für Betroffenen zu einer sehr großen Überwindung werden. (Bildquelle: 123rf.com / 39054741)

Körperliche Krankheiten

Doch auch gewöhnliche Alltagskrankheiten, wie beispielsweise eine Erkältung, können dazu führen, dass du zu viel schläfst.

Das ist eine natürliche Reaktion des Körpers, weil er durch die Krankheit geschwächt wird und daher mehr Ruhe benötigt.

Im Gegensatz zu einer psychischen Erkrankung wirkt sich Schlaf bei körperlichen Beschwerden meist positiv auf den Körper aus.

Wenn du beispielsweise eine starke Erkältung hast, braucht dein Körper mehr Ruhephase um gesund zu werden. Bei psychischen Erkrankungen hingegen wirkt eine erhöhte Schlafdauer meist fördernd für die Krankheit.

Wenn du dich in einer solchen Gefühlslage befindest, ist es verständlich, dass du am liebsten den ganzen Tag im Bett verbringen würdest.

Das ist natürlich kontraproduktiv für deine Genesung. Solltest du das Gefühl haben, dass du zu viel schläfst, weil du unter Depressionen leidest, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Schlafstörung

Manche Menschen leiden unter Schlafstörungen ohne es zu wissen.

Auch wenn du selbst deinen Schlaf als gut einschätzt, kann es sein, dass du in der Nacht sehr oft für einen kurzen Augenblick aufwachst.

An diese Momente kannst du dich allerdings am Morgen nicht mehr erinnern, weshalb du deinen Schlaf gut einschätzt.

Das Problem hierbei ist aber, dass der Körper nie wirklich in die Tiefschlafphase fällte, wenn du nachts ständig aufwachst.

Daher kannst du dich auch nicht richtig erholen und deine benötigte Schlafmenge erhöht sich.

Solltest du also sehr lange schlafen und trotzdem ständige Müdigkeit verspüren, wäre es ratsam sich untersuchen zu lassen, da die Möglichkeit besteht, dass du unter einer Schlafstörung leidest.

Körperliche Krankheiten

Doch auch gewöhnliche Alltagskrankheiten, wie beispielsweise eine Erkältung, können dazu führen, dass du zu viel schläfst.

Das ist eine natürliche Reaktion des Körpers, weil er durch die Krankheit geschwächt wird und daher mehr Ruhe benötigt.

Im Gegensatz zu einer psychischen Erkrankung wirkt sich Schlaf bei körperlichen Beschwerden meist positiv auf den Körper aus.

Wenn du beispielsweise eine starke Erkältung hast, braucht dein Körper mehr Ruhephase um gesund zu werden. Bei psychischen Erkrankungen hingegen wirkt eine erhöhte Schlafdauer meist fördernd für die Krankheit.

Vitaminmangel

Ein weiterer Auslöser für eine erhöhte Schlafdauer ist Vitaminmangel.

Ein Vitaminmangel im Körper kann psychische Erkrankungen oder Schlafstörungen auslösen, welche wiederum einen zu langen Schlaf begünstigen.

So wirkt sich beispielsweise Vitamin D direkt auf deine Schalfqualität aus.

Leidest du unter einem Vitamin-D-Mangel kann dies die Qualität deines Schlafes vermindern und dadurch deine Müdigkeit und Schlafdauer erhöhen.

Hier haben wir einige Folgen aufgelistet, die ein Mangel am Sonnenvitamin haben kann.

Symptom Beschreibung
Haarausfall Vitamin D unterstützt das Immunsystem und somit auch den Haarwuchs. Fallen über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare pro Tag aus, spricht man von Haarausfall.
schlechte Stimmung Gerade in den Sommermonaten nehmen wir weniger Vitamin D auf und bei vielen Menschen verschlechtert sich die Stimmung bei schlechtem Wetter.
Depression Häufig sind auch Depressionen die Folge von längerem Vitamin-D-Mangel. Vitamin D spielt nämlich eine Rolle bei der Produktion bei den Hormonen Dopamin und Serotonin.
Nervosität Durch die hervortretende Nervosität bei Vitamin-D-Mangel wird deine innere Ausgeglichenheit angegriffen und es fällt dir schwer zur Ruhe zu kommen.

Welche Folgen hat zu viel Schlaf?

Zu viel Schlaf kann sich auf mehreren Wegen bemerkbar machen. Die Folgen einer erhöhten Schlafdauer sind ständige Müdigkeit, Rücken- und Kopfschmerzen oder Gewichtszunahme.

Außerdem begünstigt eine erhöhte Schlafdauer meist eine bereits vorhandenen psychisch Erkrankung.

Generell fühlst du dich nach zu viel Schlaf meist müde und antriebslos. Es fällt dir schwer dich für Unternehmungen aufzuraffen. Es fühlt sich an, als würde dein Körper den ganzen Tag über nicht richtig aufwachen.

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Guten M… Ähhm… Abend! 👋🏻 . Ich möchte euch heute mal was von meinen #Schlafgewohnheiten erzählen. Vielleicht kann ich ja irgendwem weiter helfen, der die gleichen #Probleme hat, wie ich sie hatte… Aber von vorn. . In den letzten Monaten ist bei mir viel passiert, viele von euch haben das mitbekommen. Mein #Schlaf wurde dadurch nicht gerade besser und ich wurde quasi täglich #müder und müder… . Um das zu beheben, bin ich früher ins #Bett gegangen. Es wurde nicht besser. #Aufstehen wurde immer schwerer… . Vor gar nicht so vielen Wochen – war es vorletzte? Oder die davor? 🤔 – hatte ich abends einen Termin und kam recht spät ins Bett. Ich befürchtete schon, gar nicht mehr aufstehen zu können. . Das Gegenteil war der Fall! Mir ging es #prima! Offenbar habe ich monatelang ZU VIEL geschlafen. Und weil ich müde war, habe ich es immer mit noch mehr Schlaf versucht. . Für mich sind aktuell sieben bis acht Stunden genau richtig. Damit mir das Aufstehen aber noch leichter fällt, habe ich mir nun einen #Tageslichtwecker – sowas kann man #gebraucht kaufen 😉 – zugelegt. Gestern kam er an und ich bin wirklich begeistert ❤️ . Eine halbe Stunde bevor der #Wecker anfängt zu #klingeln (ich habe den Ruf eines #Kuckuck eingestellt) beginnt der Wecker sanft zu #leuchten und wird dann immer heller. Davon bin ich heute morgen ganz entspannt etwa fünf Minuten vorm Weckruf wach geworden. . #GROßARTIG! 😍 . #gesundheit #selbstoptimierung #gutgehenlassen #denalltagfürmichoptimieren #zuvielschlaf #späterinsbett #besseraufstehen #gutgehenlassen @philips

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Förderung psychischer Erkrankungen

Zu viel Schlaf fördert beispielsweise eine bestehende psychische Erkrankung.

Wenn du an einer psychischen Krankheit leidest ist langer Schlaf meist kontra produktiv für deine Genesung, weil dadurch deine Müdigkeit und Trägheit erhöht wird und du dich noch unmotivierter fühlst.

Müdigkeit

Fast jeder kennt das Gefühl, wenn du dich nach einem ausgiebigen Schlaf immer noch müde fühlst.

Meistens ist es so, als würde der Körper den ganzen Tag über nicht richtig aufwachen und es fällt einem viel schwerer sich selbst zu motivieren.

Natürlich ist es kein Problem, wenn einem das hin und wieder passiert, solltest du allerdings ständig lange schlafen und dann trotzdem müde sein, liegt das wahrscheinlich daran, dass dein Schlaf nicht erholsam genug für deinen Körper war.

Dies kann wie bereits erwähnt an einer Schlafstörung liegen.

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind eine logische Konsequenz von zu viel Schlaf, da dein Köper Bewegung braucht, um gesund zu bleiben.

Wenn du also den größten Teil des Tages in deinem Bett verbringst, kann dies über einen längeren Zeitraum gesehen, deiner Wirbelsäule schaden und Rückenschmerzen hervorrufen.

Gewichtszunahme

Einige Betroffene plagen auch überschüßige Pfunde. Dies liegt meist einfach daran, dass du dich nicht gut fühlst und auch nicht auf deine Ernährung achtest.

Die mangelnde Bewegung trägt ebenfalls zu einer Gewichtszunahme bei. Diese Konsequenz von zu viel Schlaf ist allerdings sehr individuell und tritt nur auf, wenn du dich ungesund ernährst.

Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind vor allem dann eine Folge von zu viel Schlaf, wenn der Betroffene insgeheim unter einer Schlafstörung leidet und sich der Körper nachts nicht richtig erholen kann.

Dies zeigt sich dann zum Beispiel an Kopfschmerzen am Morgen.

Wann sollte ich bei zu viel Schlaf zum Arzt gehen?

Wenn du einige Tage länger schläfst als gewöhnlich ist dies noch kein Grund zur Beunruhigung. In solchen Fälle braucht der Körper meist eine zusätzliche Entlastung, weil du vielleicht unter Stress stehst.

Solltest du allerdings bemerken, dass deine Schlafdauer sich über einen längeren Zeitraum ungewöhnlich verändert, wäre es sicher ratsam die Meinung eines Arztes einzuholen.

Es könnte nämlich sein, dass du an einer Schlafstörung leidest ohne es selbst zu bemerken und dies kann sich an einer ungewöhnlich langen Schlafdauer zeigen.

Mehr dazu kannst du auch weiter oben unter den Ursachen für zu viel Schlaf nachlesen.

Was tun gegen zu viel Schlaf: Vorbeugende Maßnahmen

Zu viel Schlaf kann nicht durch Medikamente geheilt werden. Allerdings können die Ursachen von zu viel Schlaf, wie etwa psychische Krankheiten oder Schlafstörungen meist medikamentös behandelt werden oder auch mit traditioneller chinesischer Medizin.

In diesem Artikel wollen wir uns aber auf vorbeugende Maßnahmen konzentrieren, die du verfolgen kannst, um einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus zu erlangen.

Autogenes Training

Oft ist ein Hindernis für einen entspannten Schlaf, die eigenen Gefühlslage. Jeder kennt Abende, an denen man noch im Bett von seinen Problemen wachgehalten wird.

Diese Problem und Sorgen belasten auch die Qualität des Schlafs.

Daher solltest du versuchen schon vor dem Einschlafen deine Probleme zu lösen und deine Sorgen aus dem Weg zu räumen.

Wenn du deinen Stress schon tagsüber abbauen kannst, ermöglichst du deinem Körper nachts besser abschalten zu können.

Stressbedingte Probleme lassen sich sehr gut durch Autogenes Training, eine Entspannungstechnik, in den Griff bekommen.

Beim Autogenen Training wird versucht nach und nach alle Teile des Körpers bewusst zu entspannen. Der Körper soll auf ihre verbalen Signale reagieren und dieses Fokusieren auf den Körper kannst du dir antrainieren.

Ein großer Vorteil des autogenen Training ist, dass du es jederzeit und überall machen kannst. Ziel dieser Technik ist deinen Körper besser und schneller entspannen zu können.

Hier haben wir noch weiter Entspannungstechniken für dich angeführt, die dir zu einem besseren Schlaf verhelfen können.

Entspannungstechnik Beschreibung
Meditation Meditation ist ein mentales Training, welches verschiedenste positive Auswirkungen auf deinen Körper und Gemühtszustand haben kann. Meist wird deine Atemtechnik trainiert und somit der Körper gezielt entspannt.
Sport Auch verschiedenste Sportarten können dir helfen deinen Alltagsstress loszuwerden und deinen Kopf frei zu bekommen. Dabei ist es sehr individuelle welche Sportart einem am Besten zusagt.
Sex/Selbstbefriedigung Wie bereits bekannt ist, reduzieren auch Geschlechtsverkehr und Masturbation dein Stresslevel. Ein weiterer positiver Effekt ist das positive und ausgeglichenen Gefühl nach dem Sex.
Organisation und Planung Ein weiterer Aspekt um für innere Ruhe und Entspannung zu sorgen ist, deinen nächsten Tag zu planen und Gedanken zu sortieren. So kannst du vermeiden, dass am nächsten Tag Stress aufkommt.

Rituale und Schlafrhythmus

Zunächst gilt es herauszufinden, welche Schlafdauer dein Körper benötigt. Dies gelang, wie bereits erwähnt, wenn du dich an deine Schalfgewohnheiten im jungen Alter (etwa 20 Jahre) erinnerst.

Dies ist die optimale Schlafdauer für dich und du solltest versuchen jede Nacht möglichst genau diese Stundenanzahl zu treffen.

Um dir das einschlafen zu erleichtern kannst du dir verschiedenen Rituale aufbauen, die deinem Körper signalisieren, sich in den Ruhemodus zu begeben.

Wichtig ist, dass du kurz vor dem einschlafen weder dein Handy noch deinen Laptop verwendest, da von diesen elektronischen Geräten Blaulicht ausstrahlt.

Das Blaulicht kann die Produktion des Schlafhormons Melatonin vermindern und dich somit länger wachhalten.

Als Schlafritual solltest du also etwas wählen, dass dich müde macht. Beispielsweise eignet sich das lesen eines Buchs, Musik hören, Naturklänge anhören oder Meditation.

Ein Schlafritual kann im Prinzip alles sein, was deinen Körper zur Ruhe kommen lässt.

Richtige Ernährung

Auch die Ernährung spielt eine Rolle für einen guten Nachtschlaf. Weder mit einem starken Völlegefühl noch mit Hunger oder Durst kann dein Körper sich gut entspannen.

Du solltest vor allem vor dem Schlafen darauf achten keine Lebensmittel zu essen, die für deinen Körper schwer zu verdauen sind.

Das stellt für deine Körper eine zusätzliche Belastung über Nacht dar und kann dazu führen, dass du häufiger aufwachst.

Außerdem solltest du Zucker und Koffein in den Abendstunden vermeiden, damit du nicht energiegeladen ins Bett gehst. Dies erschwert das Einschlafen enorm.

Generell ist es natürlich für dein Wohlbefinden ratsam, dass du dich möglichst gesund ernährst. Außerdem führt gute Laune und innere Ausgeglichenheit auch zu einem besseren Schlaf.

Motivation zum Aufstehen erschaffen

Für Menschen, die zu viel schlafen und denen es schwer fällt sich morgens aus dem Bett zu quälen, ist es besonders wichtig etwas zu erschaffen, worauf man sich am Morgen freuen kann und was sie anspornt aufzustehen.

Gerade unsere Alltagsverpflichtungen, wie beispielsweise die Arbeit, sehen wir oft als mühselig an.

Daher solltest du versuchen, Dinge in deinem Leben zu finden, für die du morgens gerne aus dem Bett springst.

Dies kann beispielsweise ein schönes Frühstück, Sport, ein Haustier oder der Besuch bei Freunden sein.

Auch wenn du morgens gerne länger schlafen würdest, ist es wichtig eine Motivation zum Aufstehen zu finden. Beispielsweise ein neues Rezept, dass du ausprobieren möchtest oder das Wiedersehen mit einem alten Freund. (Bildquelle: unsplash.com / Kinga Cichewicz)

Trivia: Was du sonst noch über zu viel Schlaf wissen solltest

Wir haben das Thema nun bereits sehr ausführlich behandelt und die wichtigsten Punkte angesprochen.

Es kann natürlich sein, dass du trotzdem noch andere Fragen zu diesem Thema hast oder dich einfach sehr dafür interessierst, weshalb du hier noch weitere Informationen zu erhöhter Schlafdauer finden kannst.

Was tun, wenn mein Kind zu viel Schlaf benötigt?

Es kann natürlich vorkommen, dass dein Kind zu viel Schlaf benötigt, weil es unter einer Schlafstörung leidet, in welchem Fall du natürlich einen Arzt aufsuchen solltest.

Im Normalfall ist es aber kein Grund zur Beunruhigung, wenn dein Kind mehr Schlaf braucht als du. Gerade Babys und Kleinkinder lernen tagtäglich noch sehr viel Neues und müssen dies im Schlaf verarbeiten.

Auch Teenager befinden sich noch in der Entwicklung ihres Körpers und Gehirns und brauchen daher auch teilweise mehr Schlaf. Für Gewöhnlich kannst du auf den Körper vertrauen und im so viel Schlaf geben, wie er benötigt.

Unter welchen Umständen ist eine erhöhte Schlafdauer normal?

Unter bestimmten körperlichen Umständen ist eine erhöhte Schlafdauer auch völlig normal und du musst dir keine Sorgen über eine mögliche Schlafstörung machen.

Beispielsweise braucht der Körper im Falle einer Erkrankung, wie einer Erkältung, einfach etwas mehr Schlaf. Auch nach sehr starken körperlichen Anstrengungen braucht der Körper mehr Schlaf, um sich wieder zu regenerieren.

Frauen brauchen meist auch in der Schwangerschaft mehr Schlaf als gewöhnlich und Kinder befinden sich noch in der Entwicklung und können daher auch eine erhöhte Schlafdauer haben.

Kann zu viel Schlaf tödlich enden?

Wie bereits erwähnt, gibt es Studien, die belegen, dass Menschen, die viel schlafen, häufiger erkranken und auch früher sterben.

Da zu viel Schalf aber meist die Folge einer bereits bestehenden Krankheit ist, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass langer Schlaf alleine die Lebensdauer verkürzt.

Fazit

Wir hoffen du konntest erkennen, dass eine lange Schlafdauer nicht unbedingt ungesund sein muss.

Nur wenn sich deine Schlafdauer ungewöhnlich verändert und du lange schläfst und dich trotzdem immer müde fühlst, kann es sein, dass du unter einer Schlafstörung leidest.

Deshalb ist es wichtig die Symptome früh zu erkennen und nicht zu ignorieren, damit du eine erholsamen Schlaf haben kannst. Immerhin ist jeder nach einem erholsamen Schlaf besser gelaunt, als nach einer unruhigen Nacht.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

https://www.spiegel.de/plus/schlafstoerungen-wer-laenger-schlaeft-hat-mehr-lust-auf-sex-a-00000000-0002-0001-0000-000163693791

https://www.fitbook.de/health/macht-zu-viel-schlaf-krank

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kann-man-zu-lange-und-zu-viel-schlafen-mythos-oder-medizin-a-1217882.html

Bildquelle: 123rf.com / 46115646

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