Willkommen bei unserem großen Rollmatratze Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Rollmatratzen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Rollmatratze zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Rollmatratze kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Rollmatratzen sind unter maschinellem Druck gerollte Matratzen, welche in diesem Zustand gekauft werden können.
  • Grundsätzlich lassen sich Rollmatratzen nach Materialtyp unterscheiden. Dabei haben alle Materialien unterschiedliche Vor- und Nachteile.
  • Schaumstoffmatratzen sind eher leicht und antiallergen, Federkernmatratzen meist schwerer, dafür aber luftdurchlässig. Latexmatratzen sind besonders gut für Personen mit Rückenproblemen oder Allergiker geeignet.

Rollmatratze Test: Die Favoriten der Redaktion

Die beste Rollmatratze mit großer Höhe

Komfortschaummatratze Airy Form Luxus

Komfortschaummatratze Airy Form Luxus
Die Matratze besitzt sieben ergonomische Liegezonen mit besonderer Unterstützung im Schulter- und Beckenbereich.

ab209,99 EUR

Die Rollmatratze von Di QUATTRO besitzt sieben Zonen und eine Höhe von 29 cm, diese erleichtert das Ein- und Aussteigen. Der Bezug ist abnehmbar und bei bis zu 40°C Waschmaschinen-geeignet. Sie besitzt 7 ergonomische Liegezonen mit besonderem Komfort im Schulter- und Beckenbereich für eine optimale Liegeposition. Durch die Druckentlastung wachst du morgens fit und ohne Schmerzen auf.

Zudem besitzt die Matratze eine sehr gute Klimaregulierung durch den hoch-atmungsaktiven, klimaregulierenden und patentierten Spezialschaum. Die Matratze ist zudem sehr langlebig, da du sie wenden und somit die Gebrauchszeit verlängern kannst. Kunden sind begeistert und empfehlen das Produkt.

Die beste Rollmatratze mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis

Komfortschaummatratze Lasse

Komfortschaummatratze Lasse
Die Matratze Lasse ist ein echtes Allroundtalent und überzeugt nicht nur durch hochwertig verarbeitete Materialien.

ab149,00 EUR

Die Rollmatratze von Hilding Schweden ist in einer regulären Höhe von 21 cm erhältlich, besitzt sieben Zonen und einen Härtegrad von drei. Sie wurde von einem unabhängigen Institut geprüft. Der Bezug ist kuschelig und weich mit versteppter Klimafaser, leicht abnehmbar und maschinenwaschbar bis 60 °C.

Die verarbeiteten Materialien sind hochwertig und sorgen für einen gesunden Schlaf. Die Matratze besteht aus Komfortschaum mit 32kg/m³ Raumgewicht und 7-Zonen-Schnitt in Monoblock-Bauweise, der für eine optimale Gewichtsverteilung und Durchlüftung sorgt. Kunden loben die Matratze und besonders die hochwertige Verarbeitung.

Die luxuriöse Rollmatratze

Gelschaummatratze Geltex Quantum 200

Gelschaummatratze Geltex Quantum 200
Die GELTEX® Matratze sogt für ein angenehmes Schlafklima. Die offenporige Schaumstruktur unterstütz die Atmungsaktivität.

ab579,99 EUR

Die Matratze der Firma Schlaraffia enthält einen ganz besonderen Schaum: der GELTEX® Schaum sorgt für eine effektive Entlastung der Muskulatur und Gelenke und fördert einen erholsamen Schlaf. Eine weitere Besonderheit: die 3D-Würfel-Schnitt-Technologie – Dieser Aufbau sorgt für eine besonders hohe Anpassungsfähigkeit mit hochwertigem Kernsystem aus quaderförmigen Einschnitten im 3D-Würfelschnitt.

Für alle Liegetypen geeignet lässt sich die Matratze besonders flexibel einsetzen und ist auch für Paare geeignet. Die Matratze enthält sieben Liegezonen und ist für Hausstauballergiker geeignet. Kunden sind von dem neuartigen Aufbau begeistert.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Rollmatratze kaufst

Vorteile von Rollmatratzen gegenüber konventionellen Matratzen

Der Unterschied zwischen Rollmatratzen und konventionellen Matratzen ist eigentlich nur das Format in welchem sie gekauft werden. Rollmatratzen sind, wie der Name dies suggeriert, gerollte Matratzen. Dies bedeutet, dass sie viel weniger Platz einnehmen und einfacher zu transportieren sind.

So benötigst du keinen Lieferwagen, sondern kannst die Matratze bequem in dem Kofferraum deines PKWs verstauen. Dies hat den enormen Vorteil, dass, wenn du in einem Matratzen Outlet oder Discounter verschiedene Matratzen probeliegst, du sie gerade einpacken und heimnehmen kannst.

foco

Wusstest du, dass Rollmatratzen unter hohem Druck zusammengepresst werden?

Sie werden unter hohem Druck zusammengepresst und rollen sich beim Öffnen der Verpackung aus. Ein zurückbringen in die gerollte Form ist dann kaum mehr möglich.

Neben der einfachen Handhabung benötigen Rollmatratzen weniger Verpackungsmaterial. Rollmatratzen aus Schaumstoff sind zudem sehr leicht. Rollmatratzen stehen konventionelle Matratzen in der Qualität nicht nach. Genau wie jede andere Matratze gibt es auch hier Produkte tieferer und höherer Qualität.

Rollmatratzen sind besonders praktisch zu transportieren. Sie werden eingerollt verkauft und passen daher viel besser in ein normales Auto. Du sparst dir damit die Lieferkosten. (Foto: sensopur / pixabay.com)

Wo kann ich eine Rollmatratze kaufen?

Sowohl in Fachmärkten, Matratzen Outlets, Matratzen Discountern, als auch im Internet kannst du Rollmatratzen finden. Der grosse Vorteil von Rollmatratzen ist, dass du sie einfach transportieren kannst. So lohnt es sich vielleicht auch für dich, in ein Geschäft zu gehen und Rollmatratzen zu testen.

Falls du einigermaßen weißt, was du brauchst und die Matratze heimliefern lassen willst, kannst du sie getrost auch im Internet kaufen. Ein Vorteil hier ist die Vielzahl an Matratzen Ratgebern online. Auch Matratzen-Testergebnisse lassen sich zahlreich finden. So lässt sich einfach die richtige Matratze für dich finden.

Muss ich nach dem Kauf einer Rollmatratze etwas besonders beachten?

Nach dem Kauf ist zu beachten, dass, obwohl du die Matratze gleich heimnehmen kannst, du diese nach dem Aufrollen nicht gleich benutzen solltest. Nachdem du das Packungsmaterial entfernt hast und die Matratze entrollt ist, solltest du ihr etwa 24 bis 72 Stunden Zeit geben sich zu entfalten.

Außerdem solltest du das Zimmer gut lüften. So nimmt die Matratze wieder die Form an, welche sie vor der Kompression hatte. Auch kannst du so dem Geruch entgegenwirken.

Wieviel kostet eine Rollmatratze?

Dies hängt sehr stark von dem Material und den anderen Eigenschaften der Matratze ab. Günstige Modelle lassen sich ab 30 Euro finden. Bei qualitativ hochstehenden Markenmatratzen finden sich auch Modelle im vierstelligen Bereich. Wenn du dir nicht sicher bist, welches Matratzenmaterial für dich das richtige ist, schau doch oben im Teil Entscheidung nach.

Solltest du dich für eine 7-Zonen Kaltschaummatratze entscheiden, musst du mit mehr als hundert Euro rechnen. Bei einfachen Komfortschaummatratzen ohne Zonen-Profil findest du Matratzen schon im unteren zweistelligen Bereich.

Welche Größe ist die Richtige für mich?

Bezüglich der passenden Größe gibt es eine altbekannte Faustregel. Nimm deine Größe und addiere 20 Zentimeter dazu. Bei der Breite kommt es auf deine Bedürfnisse an. Für Einzelbetten sind 90-140cm üblich, für ein Doppelbett sollten es 160 Zentimeter oder mehr sein.

Wenn du also 170cm groß bist, solltest du mindestens eine Matratze mit 190cm Länge kaufen. Die beliebtesten Matratzengrößen sind 90×200, 140×200, sowie 160×200, jedoch sind auch Matratzenformate wie 180×200, 120×200 und 140×200 äußerst beliebt. Bei der Höhe wird generell empfohlen, Rollmatratzen mit mehr als 11cm Höhe zu wählen.

Rollmatratzen gibt es in verschiedensten Längen, Breiten und Höhen. Schlussendlich das wichtigste Kriterium ist, ob die Matratze überhaupt in dein Zimmer passt. Also miss lieber einmal nach und finde die richtige Größe für deine Bedürfnisse.

Welcher Härtegrad ist für meinen Körper der Richtige?

Welcher Härtegrad von einer Person als angenehm empfunden wird, ist sehr abhängig von deren Präferenz. Dennoch gibt es für jeden Härtegrad eine Gewichtskategorie, welche als Anhaltspunkt benutzt werden kann.

Viele Leute empfinden harte Matratzen als angenehmer als weiche Matratzen. Härtegrade werden von Herstellern mit H1 bis H4 bezeichnet, wobei H1 die weichsten, H4 die härtesten Matratzen darstellen. Gewisse Hersteller haben auch weitere Härtegrade eingeführt. Trotzdem sind H1 bis H4 die gebräuchlichsten Kategorien.

Um orthopädisch richtig zu liegen, sollte die Wirbelsäule während des Schlafens optimal gestützt werden. Am einfachsten ist es, wenn du dich von einer Fachperson beraten lässt. Jedoch gibt es auch hier Faustregeln. Welcher Härtegrad für welches Gewicht optimal ist, kannst du der folgenden Tabelle entnehmen:

Härtegrad Beschreibung Körpergewicht
H1 Weich bis 60 kg
H2 Mittelhart 60-80 kg
H3 Hart 80-110 kg
H4 Sehr hart über 110 kg

Zudem ist zu beachten, dass wenn eine schwerere Person eine weiche Matratze wählt, diese schneller abgenutzt wird. Die Haltbarkeit wird so verringert. Was zusätzlich noch etwas irritierend sein kann, ist, dass die Hersteller keine einheitlichen Härtegrade haben. So empfiehlt es sich, Matratzen zu testen, bevor du dich definitiv entscheidest.

Was sind Zonen und wie viele brauche ich?

Wie viele Zonen du wirklich brauchst ist nicht pauschal zu beantworten. Dies hängt auch davon ab, wie du schläfst. Generell haben sich 5-Zonen und 7-Zonen Matratzen durchgesetzt. Sie sind für die meisten Leute passend.

Zone Lagerungszonen Merkmale
3-Zonen Kopf/Nacken, Schulter und Hüfte/Becken Es gibt keine tiefere Zonierung. Lässt sich nicht gedreht verwenden.
5-Zonen Kopf/Nacken, Schulter, Hüfte/Becken, Waden und Füße Die erweiterten Zonen sind im Prinzip dieselben wie bei dem Kopf/Nacken und Schulterbereich, von daher kann die auch gedreht verwendet werden.
7-Zonen Kopf/Nacken, Schulter, Lendenwirbel, Hüfte/Becken, Oberschenkel, Waden und Füße Dieses Modell wird heutzutage als Standard angesehen. Die Zoneneinteilung ist für beinahe 90% aller Erwachsenen passend.

Die Idee hinter Liegezonen ist die optimale Abstützung der Körperpartien. So braucht der Kopf zum Beispiel mehr Stützung, weshalb die Matratze in dieser Zone etwas härter sein sollte.

Zonen sind somit eine Unterteilung der Matratze in verschiedene Sektoren mit unterschiedlich stützenden Qualitäten. Rollmatratzen im tieferen Preissegment haben oft keine Zonen, während teurere Produkte meist 5- oder 7-Zonen aufweisen.

Muss ich bei der Matratzenpflege etwas Besonderes beachten?

Im Entscheidungsteil oben findest du verschiedene Matratzentypen mit unterschiedlichen Pflegebedürfnissen. Grundsätzlich treffen auf Rollmatratzen die gleichen Pflegetipps zu wie auf konventionelle Matratzen. So sollten Matratzen oft gelüftet werden.

Dies verhindert unangenehme Gerüche, Schimmelbildung und ist gut für die Hygiene der Matratze. Auch sollten Matratzen mehrmals im Jahr gewendet und gedreht werden. Dies verhindert, dass sich die Matratze zu schnell abnutzt und wirkt der Entstehung von Kuhlen, Stellen an welchen die Elastizität verloren geht, entgegen.

Bei Latexmatratzen muss die Matratzenpflege etwas anders vorgenommen werden. So sollte die Oberfläche von Zeit zu Zeit mit einem nassen Tuch abgewischt und danach ein spezielles Mittel für Latexmatratzen aufgetragen werden.

Die meisten Matratzen sollten etwa vier mal im Jahr gewendet werden. Dabei gestaltet sich dieses bei leichten Matratze mit mehreren Wendegriffen einfacher.

Entscheidung: Welche Arten von Rollmatratzen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Bei Rollmatratzen können grundsätzlich drei Arten unterschieden werden. Diese unterscheiden sich bezüglich des verwendeten Materials:

  • Schaumstoffmatratzen
  • Latexmatratzen
  • Federkernmatratzen

Je nach Materialart haben Rollmatratzen verschiedene Eigenschaften. Abhängig von deiner Größe und deinem Gewicht, sowie, ob du Rückenprobleme hast oder Allergiker bist, eignet sich eine andere Rollmatratze für dich.

Damit auch du die beste Rollmatratze für deine Ansprüche findest, stellen wir die oben genannten Arten von Matratzen vor und zeigen übersichtlich welche Vor- und Nachteile diese jeweils haben.

Welche Eigenschaften haben Schaumstoffmatratzen und wo liegen ihre Vor- und Nachteile?

Rollmatratzen aus Schaumstoff zeichnen sich dadurch aus, dass sie günstig und leicht sind, sowie viele individuelle Bedürfnisse abdecken. Sowohl für Allergiker, als auch Personen mit Rückenproblemen lässt sich die richtige Schaumstoffmatratze finden.

Bei Schaumstoffmatratzen kann zwischen Komfortschaummatratzen, Kaltschaummatratzen und Viscoschaummatratzen unterschieden werden. Die drei Typen unterscheiden sich sowohl darin, wie sie hergestellt werden, als auch in ihren Eigenschaften. Wir zeigen dir genau, welche die beste Schaummatratze für dich ist.

Komfortschaummatratzen

Komfortschaummatratzen werden aus Polyurethan (PUR) hergestellt. Deshalb findest du sie vielleicht auch unter der Bezeichnung PUR-Matratzen. Generell sind sie nicht so lange haltbar wie zum Beispiel Federkernmatratzen. Aufgrund des weichen Materials verformen sie sich schneller und sind deshalb besser für leichte Schläfer geeignet.

Ein Vorteil von Komfortschaummatratzen ist, dass sie günstige Matratzen sind. So eignen sie sich perfekt für den Campingbus, den Wohnwagen oder das Gästebett. Auch als Kindermatratze oder für Jugendliche sind diese hervorragend. Oft finden sie sich in Härtegrad 1 oder Härtegrad 2. Dies bedeutet, dass Schläfer mit einem Gewicht von bis zu 80 Kilogramm mit einer solche Matratze gut bedient sind.

Grundsätzlich lassen sich auch verschiedene Zonen-Profile finden, dies ist jedoch eher bei Kaltschaummatratzen der Fall. Im Gegensatz zu anderen Matratzentypen sind Komfortschaummatratzen sehr leicht.

Außerdem ist die Luftzirkulation gut, was es erleichtert die Matratze oft und gut durchzulüften. So ist sie auch eine optimale Matratze für Allergiker, ganz besonders, wenn sie mit einem Allergiker Matratzenbezug ergänzt wird.

Vorteile
  • Preisgünstig
  • Leicht
  • Einfach zu transportieren
  • Allergiker freundlich
  • Bei regelmäßigem Lüften &amp
  • Drehen tiefer Milbenbefall
Nachteile
  • Kürzere Lebensdauer
  • Bei höherem Körpergewicht nicht geeignet
  • Für starke Schwitzer unangenehm
  • Lattenrost erforderlich

Kaltschaummatratzen

Kaltschaummatratzen sind im Gegensatz zu Komfortschaummatratzen punktelastischer. Dies bedeutet, dass sich Kaltschaummatratzen besser an die Körperform anpassen, was oft als bequemer wahrgenommen wird. So gibt das Material bei schwereren Körperpartien, wie zum Beispiel der Schulter oder dem Becken, eher nach. Leichtere Partien werden jedoch gestützt.

Die Erklärung dafür liegt im Herstellungsprozess. Das Polyurethan wird anders verarbeitet als bei Komfortschaummatratzen. Dies resultiert in den leicht besseren Eigenschaften der Kaltschaummatratze.

Somit sind Kaltschaummatratzen hervorragend geeignet als Matratzen bei Rückenproblemen. Auch für Personen mit höherem Gewicht sind bei diesem Typ viele gute, günstige Matratzen zu finden. Es werden zahlreiche Zonenprofile und Härtegrade angeboten.

Die Vorteile einer Komfortschaummatratze bleiben dabei erhalten. So sind die Matratzen leicht, mit guter Luftzirkulation, und einfach zu drehen. Auch bei der Lebensdauer kann die Kaltschaummatratze im Vergleich zur Komfortschaummatratze punkten. Die Kosten sind jedoch etwas höher. Für Allergiker eignet sich dieser Matratzentyp zudem auch.

Vorteile
  • Bessere Stützung als Komfortschaummatratze
  • Leicht
  • Mehr Zonenoptionen
  • Höhere Lebensdauer
  • Einfach zu lüften, einfache Hygienehaltung
Nachteile
  • Keine dauerhafte Anpassung an Körperform
  • Lattenrost erforderlich
  • Teurer als Komfortschaummatratzen

Als Rollmatratzen lassen sich vor allem Komfort- und Kaltschaummatratzen finden. Dadurch, dass sich diese in Blöcken herstellen und gut aufrollen lassen, sind Schaumstoffrollmatratzen sehr preisgünstige und leichte Matratzen. Außerdem sind sie hervorragend für Allergiker geeignet. Sie kommen in allen Größen vor, so auch in den beliebten Größen für Matratzen 90 x 200 und 140 x 200.

Viscoschaummatratzen

Viscoschaummatratzen bestehen im Gegensatz zu den anderen Schaummatratzentypen nicht hauptsächlich aus Polyurethan. Das Hauptmaterial ist der sogenannte «Memory Foam», frei auf Deutsch übersetzt «Erinnerungs-Schaum».

Was dieses spezielle Material auszeichnet, ist, dass es bei Belastung und folgender Entlastung nicht sofort in eine glatte Oberfläche zurückspringt. So passt sich der Schaum optimal der Liegeposition des Schlafenden an. Im Kern der Matratze befindet sich oft eine Schicht Kaltschaum aus PUR. So wird auch bei diesem Matratzentyp eine gewisse Stabilität im Innern gewährleistet.

Dabei kann die Matratze entweder nur auf einer Seite des Kerns eine Viscoschaum-Schicht haben, oder auf beiden Seiten. EinseitigeBeschichtungen bieten sich bei ruhigen Schläfern an, zweiseitige bei unruhigen Schläfern, welche oft die Schlafposition ändern.

Viscoschaummatratzen zeichnen sich, ähnlich wie die Kaltschaummatratze, durch eine hohe Punktelastizität aus. Bei orthopädischen Problemen ist dies ein Vorteil. Wenn du dich also fragst, welche Matratze bei Rückenproblemen die richtige ist, bist du mit einer Visco-Matratze sicherlich gut bedient.

Ähnlich wie die anderen Schaumstoffmatratzen, ist die Viscoschaummatratze auch eine gute Wahl als Matratze für Allergiker. Als Nachteil ist hier zu nennen, dass die Viscoschaummatratze aufgrund des Materials eher teuer ist.

Vorteile
  • Material passt sich an Liegeform an
  • Hohe Lebensdauer
  • Hervorragend für Allergiker
  • Empfehlenswert bei Rückenproblemen
Nachteile
  • Ungünstig für Schwitzer
  • Teuer
  • Bei unruhigen Schläfern unbedingt zweiseitige Beschichtung wählen

Welche Vor- und Nachteile bieten Latexmatratzen und für wen sind sie geeignet?

Latexmatratzen als Rollmatratzen sind eher selten zu finden. Jedoch gibt es immer mehr Hersteller, welche die Vorzüge einer Rollmatratze mit den Vorteilen einer Latexmatratze kombinieren wollen. Latexmatratzen sind speziell für Allergiker perfekt geeignet. Außerdem passen sie sich bei unruhigen Schläfern, sowie Bauch- und Seitenschläfern, sehr gut an die Position des Körpers an.

Latexmatratzen werden, im Gegensatz zu Schaumstoffmatratzen, aus Latex hergestellt. Dabei kann zwischen zwei Arten unterschieden werden: Naturlatex und synthetischem Latex.

Für den Liegekomfort liegt der Unterschied darin, dass Naturlatex eine höhere Punktelastizität, also Formanpassung an den Körper des Liegenden, aufweist. Auch als Rollmatratze eignen sich Naturlatexmatratzen besser. Das Material macht die Matratzen aber eher schwer, was den Aufroll-Prozess erschwert.

Latexmatratzen sind sehr feuchtigkeitsabweisend und weisen antibakterielle Eigenschaften auf. Dies macht sie zu hervorragenden Allergiker-Matratzen. Neben diesen Eigenschaften schätzen Nicht-Allergiker die anderen Vorzüge der Latexmatratze.

Durch die hohe Anpassungsfähigkeit der Matratze an den Körper und den Lattenrost, ist sie für unruhige Schläfer sehr gut geeignet. Auch zeichnen sich Latexmatratzen durch eine hohe Lebensdauer aus.

Im Gegensatz zu anderen Matratzenarten, erfordern Latexmatratzen eine spezielle Pflege. Wenn die Pflegetipps des Herstellers jedoch eingehalten werden, steht der langen Lebensdauer der Matratze nichts im Wege.

Der größte Nachteil der Latexmatratze ist ihr Preis. So musst du bereit sein, mehrere hundert Euro in eine solche Matratze zu investieren. Trotzdem ist die Lebensdauer nicht viel höher als bei z.B. einer meist günstigeren Kaltschaummatratze.

Was zudem noch beachtet werden muss, ist, dass gewisse Menschen auf Latex selbst allergisch sind. In so einem Fall ist die Anschaffung einer Latexmatratze nicht zu empfehlen.

Vorteile
  • Sehr komfortabel
  • Material sehr bewegungsfreundlich
  • Hohe Lebensdauer
  • Fantastisch für Allergiker geeignet
  • Empfehlenswert bei Rückenproblemen
Nachteile
  • Für Viel-Schwitzer ungeeignet
  • Sehr teuer
  • Bedarf gewisser Pflege

Was sind Federkernmatratzen und welche Vor- und Nachteile besitzen sie?

Als Rollmatratzen sind Federkernmatratzen seltener anzutreffen als Schaumstoffmatratzen. Jedoch bieten sie Personen mit einem höheren Gewicht und Leuten, die viel Schwitzen, klare Vorteile. Allergikern, Seitenschläfern und leichten Personen ist jedoch eher von Federkernmatratzen abzuraten.

Federkernmatratzen bestehen im Inneren aus metallischen Federn. Diese sorgen für die Elastizität der Liegeoberfläche. Dabei gibt es grundsätzlich drei verschiedene Arten von Federkernmatratzen: die Bonnell-, Taschen- und Tonnentaschenfederkernmatratze. Bonnell-Federkernmatratzen sind die simpelsten, Taschen- und Tonnentaschenmatratzen die elaborierteren Varianten.

Bei der einfachen Bonnell-Federkernmatratze sind im Matratzenkern viele Stahl-Federn verarbeitet. Auf diesen befindet sich meist eine Schicht Schaumstoff. Bei den Taschenfederkernmatratzen sind die einzelnen Federn in eine Stofftasche hineingenäht.

Dies erhöht die Punktelastizität der Matratze. Bei Tonnentaschenfederkernmatratzen haben die Federn zusätzlich eine leicht andere Form, was den Matratzenkern anpassungsfähiger macht. Wenn du einen verstellbaren Lattenrost benutzen willst, solltest du eine Tonnentaschenfederkernmatratze wählen. Bei den anderen Federkern-Typen ist davon abzuraten.

Vorteile
  • Preiswert
  • Optimal für Vielschwitzer
  • Hohe Lebensdauer
  • Auch höhere Härtegrade erhältlich
Nachteile
  • Schwer
  • Für Allergiker nicht geeignet
  • Einfache Federkernmatratze nicht für verstellbaren Rost geeignet

Federkernmatratzen generell sind sehr luftdurchlässig, was vorteilhaft ist für Vielschwitzer. Die Matratze bleibt so immer schön kühl. Bezüglich Härtegrad sind Federkernmatratzen meist härter. So sind sie oft in Härtegraden 3 oder 4 zu finden. Dadurch sind sie auch die optimalen Matratzen für Übergewichtige. Für Kinder sind harte Matratzen jedoch nicht sonderlich gut geeignet.

Falls du dir nicht sicher bist, ob eine Federkernmatratze oder Kaltschaummatratze die beste Matratze für dich ist, solltest du beachten, dass Kaltschaummatratzen bessere Matratzen bei Rückenproblemen sind.

Durch die einfache Herstellungsweise sind Federkern-basierte Matratzen gut und günstig. Jedoch sind sie eher schwer. Als Matratzen für Allergiker eignet sich die Federkernmatratze nicht sonderlich gut. Milben befallen diese ziemlich schnell.

Falls du Allergiker bist und trotzdem eine Federkernmatrazte benutzen willst, empfiehlt es sich einen allergikerfreundlichen Matratzenbezug zu benutzen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Rollmatratzen vergleichen und bewerten

In den folgenden Absätzen findest du die wichtigsten Kriterien anhand welcher du Rollmatratzen vergleichen und beurteilen kannst. Dies wird es dir einfacher machen zu entscheiden, ob eine Rollmatratze die richtige für dich ist.

Bei den Kriterien handelt es sich zusammengefasst um:

  • Größe der Matratzen
  • Gewicht der Matratze
  • Matratzenhöhe
  • Härtegrad
  • Liegezonen
  • Raumgewicht
  • Matratzenbezug
  • Allergiker-Eignung
  • Öko-Tex-Standard

Im Folgenden kannst du nachlesen, inwiefern dir diese Kriterien bei deiner Entscheidung helfen können.

Größe der Matratze

Ein ziemlich offensichtliches Kaufkriterium, welches du berücksichtigen musst, ist die Größe der Matratze. Um die optimale Matratzengröße für dich zu finden, kannst du im Ratgeber nachschauen.

Grundsätzlich kannst du hier nicht viel falsch machen. Die Größe selbst hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Qualität der Matratze. Am wichtigsten ist, dass du dich beim Liegen wohl fühlst. Am besten gehst du in einen Matratzen Shop in deiner Nähe und probierst dort verschiedene Formate aus.

Einige Leute haben keine großen Ansprüche an die Breite der Matratze. Andere brauchen 1.40 Meter, um sich richtig entspannen zu können. Das gleiche gilt bei Doppelbetten. Diese starten bei 140 Zentimeter Breite, und sind normalerweise bis über zwei Meter zu finden.

Welche Größe deine Rollmatratze haben sollte ist hauptsächlich Geschmacksache. Die Größe hat keine Auswirkungen auf die Qualität. (Foto: sensopur / pixabay.com)

Gewicht der Matratze

Ein enormer Vorteil von Rollmatratzen ist der Formfaktor. Dies erleichtert den Transport erheblich. Da du eine Rollmatratze jedoch meist alleine transportieren musst, ist es wichtig zu wissen, wie schwer sie ist. Leichte Matratzen findest du im einstelligen Kilo-Bereich. Schwerere Matratzen können bis über 20 Kilogramm schwer sein.

Besonders wichtig ist das Gewicht, wenn du die Matratze in einen Wohnwagen oder Camper mitnehmen willst. Schwere Matratzen sind jedoch oft qualitativ hochwertiger. Insofern solltest du dir darüber Gedanken machen, für was du die Rollmatratze brauchst und wie wichtig dir die Einfachheit des Transportes ist.

Matratzenhöhe

Ein oft vernachlässigtes Kriterium bei Matratzen ist die Höhe. So muss eine Matratze nicht nur in der Breite und Länge passen, auch die Höhe spielt eine wichtige Rolle. Damit der Körper richtig gestützt werden kann, muss eine gewisse Dicke der Matratze vorliegen. Sonst kommt es schnell zu orthopädisch schlechten Liegepositionen und verspannten Muskeln.

Leichte Personen brauchen eine weniger hohe Matratze, da sie nicht so viel Raum benötigen um gepolstert zu werden. Wenn das Körpergewicht jedoch etwas höher ist, sollte eine Matratze gute Stützeigenschaften aufweisen und dementsprechend dicker sein.

Schwereren Personen ist somit zu empfehlen eine Höhe von mindestens 20cm zu wählen. Die Minimalhöhe, welche für Matratzen empfohlen wird, ist 11 Zentimeter. Viele Personen schätzen beim Aufstehen zudem, wenn das Bett etwas höher ist. Dies erleichtert den Ausstieg, was gerade bei älteren Personen ein wichtiges Kriterium sein kann.

Wenn du deine Matratze erhöhen willst, kannst du auch eine Matratzenauflage als Zubehör kaufen. Diese lassen sich in verschiedenen Materialien finden. Hier gilt grundsätzlich wiederum das Gleiche wie bei Matratzen was Härte, Größe und Material betrifft. Beachtet werden muss, dass sich die Liegeeigenschaften eines Betts bei Gebrauch eines Matratzentoppers verändern.

Härtegrad

Ein Kriterium, welches immer wieder zu Verwirrung führen kann, ist der Härtegrad. Um den richtigen Härtegrad für dein Körpergewicht zu finden, kannst du im Ratgeber nachschauen. Der Härtegrad gibt grundsätzlich an, wie hart eine Matratze ist.

Dies hängt auch von den Herstellungsmaterialien ab. Schaumstoffmatratzen sind tendenziell eher weich, Federkernmatratzen eher hart. Ein falsch gewählter Härtegrad kann für den Rücken unangenehm sein. Außerdem verringert sich bei einem zu tief gewählten Härtegrad die Lebensdauer einer Matratze.

Liegezonen

Beim Kauf solltest du unbedingt berücksichtigen, wie viele Liegezonen du bei deiner Matratze wiederfinden willst. Je nachdem, wie du schläfst, sind andere Zonenprofile optimal für dich. Um herauszufinden, welches Zonenprofil für dich richtig ist, kannst du im Ratgeber nachschauen.

Sobald du weißt, wie viele Zonen du braucht, solltest du zudem berücksichtigen, dass gewisse Matratzen nicht symmetrisch sind. Eine symmetrische Matratze lässt sich drehen und wenden, ohne dass dies einen Einfluss auf die stützenden Eigenschaften hat.

Das heißt, dass es keine Seite gibt, welche zwingend beim Kopf beziehungswiese bei den Füßen sein muss. Dies hat den Vorteil, dass du die Matratze öfters drehen kannst, was wiederum einer guten Matratzenhygiene dienlich ist.

Wenn du eine asymmetrische Matratze kaufst, solltest du dich genau darauf achten, welches Ende oben und welches unten sein muss. Falls dies falsch gemacht wird, leiden der Liegekomfort und die Lebensdauer wesentlich darunter.

Viele Menschen empfinden Matratzen mit sieben Liegezonen als sehr komfortabel. Wenn auch du eine solche Matratze willst, musst du bereit sein etwas mehr zu bezahlen, da dieses Merkmal meist erst bei Matratzen über 100 Euro zu finden ist.

Raumgewicht

Das Raumgewicht, auch als RG abgekürzt, ist ein hilfreiches Qualitätsmerkmal nach welchem du beim Matratzenkauf Ausschau halten kannst. Es gibt an, wie viel Stoff pro Volumen in der Matratze verarbeitet worden ist. Dies hat einen starken Einfluss auf die Lebensdauer deiner Matratze.

Wenn eine Matratze ein hohes Raumgewicht hat, ist dies oft ein Merkmal für eine langlebige Matratze. Matratzen mit einem hohen RG haben weniger Luft im Matratzenkern. Dies hilft dabei die Kuhlen-Bildung zu minimieren. Matratzen mit Kuhlen gelten als durchgelegen und sollten ersetzt werden.

Allerdings begünstigt ein höherer Anteil Luft im Matratzenkern, also ein tieferes Raumgewicht, die Atmungsaktivität der Matratze. Trotzdem solltest du eher eine Matratze mit hohem Raumgewicht wählen. Denn die Form bleibt so besser erhalten. Auch werden keine Kuhlen gebildet und die Lebensdauer der Matratze ist höher.

Ein sehr gutes Raumgewicht liegt über 40 Kilogramm pro Kubikmeter. Da Kinder nicht so viel wiegen wie Erwachsene, ist bei Kindermatratzen ein tieferes Raumgewicht in Ordnung. Ein RG von unter 30 ist tendenziell jedoch nicht zu empfehlen.

Die Höhe des RG spiegelt sich recht schnell im Preis wider. Für Matratzen mit hohem RG musst du bereit sein mehr zu bezahlen. Die Matratzen weisen aber bessere Eigenschaften auf und sind länger haltbar. Bei tiefem RG findest du viele Matratzen im zweistelligen Euro-Bereich. Eventuell musst du sie aber schneller ersetzen.

Matratzenbezug

Fast jede Matratze kommt mit einem Matratzenbezug. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist das Material. Dort kann zwischen Baumwoll-Bezügen, Mischstoff-Bezügen und Polyester-Bezügen unterschieden werden.

Baumwoll-Bezüge eigenen sich besonders gut für Allergiker. Dies, weil sich Matratzenbezüge aus Baumwolle bei hohen Temperaturen waschen lassen. Während die anderen Arten bei höchstens 60 Grad Celsius gewaschen werden dürfen, lassen sich die meisten Baumwoll-Bezüge bei bis zu 95 Grad Celsius waschen.

Matratzenbezüge aus Mischstoff haben meist Komfort-bezogene Vorzüge. Dabei lassen sich oft Kombinationen aus Polyester und Baumwolle, oder auch Modelle mit Viscose- und Elasthan-Anteil finden. Diese Matratzenbezüge sind sehr weich und warm, was sie optimal macht für Personen, die im Schlafe eher kalt haben.

Im Gegensatz zu puren Baumwoll-Bezügen, lassen sich Mischbezüge meist nur bei 60 Grad Celsius waschen. Dies ist jedoch genug, um Milben und deren Kot, sowie die meisten Flecken, aus dem Material zu kriegen.

Polyester-Matratzenbezüge sind sehr einfach in der Pflege. Zudem weisen sie oft schmutzabweisende Eigenschaften auf. Auch sie lassen sich meist bei 60 Grad Celsius waschen, was sie zu geeigneten Matratzenbezüge für Allergiker macht.

Es lassen sich auch noch andere Materialien und Eigenschaften finden. So zum Beispiel speziell kombinierte Fasern, welche zusätzlich Allergiker-freundlich sind. Auch gibt es spezielle Matratzenbezüge bei Inkontinenz, die wasserabweisend sind.

Beim Matratzenkauf außerdem zu beachten ist, wie einfach sich der Bezug von der Matratze nehmen lässt. So ist eine gute Positionierung des Reisverschlusses vorteilhaft. Modelle mit Elasthan gestalten den Prozess des Beziehens der Matratze zusätzlich angenehm.

Allergiker-Eignung

Viele Hersteller berücksichtigen heute die Bedürfnisse von Allergikern. Dies spiegelt sich zum Beispiel in den Eigenschaften der Matratzenbezüge wider. So sind die meisten Matratzen mit einem Matratzenbezug ausgestattet, welcher einfach abnehmbar und bei hohen Temperaturen waschbar ist.

Zusätzlich gibt es Matratzenmaterialien, welche besser für Allergiker geeignet sind, so zum Beispiel Latexmatratzen. Falls du dich für die unterschiedlichen Typen von Matratzen und deren Eigenschaften interessierst, kannst du im Entscheidungs-Teil nachschauen, welche Matratze die richtige für dich ist.

Beim Matratzenkauf solltest du zudem schauen, ob der Hersteller speziell auf Allergiker-freundlichen Eigenschaften aufmerksam macht. Dies kann zum Beispiel in Form von Labeln sein.

Öko-Tex-Standard

Wo immer du das Öko-Tex-Standard 100-Label siehst, kannst du dir sicher sein, dass keine gesetzlich verbotenen oder sonst gesundheitsgefährdenden Stoffe in den Matratzenbezügen verwendet wurden.

So werden die Bezüge auf krebserregende Farbstoffe, Formaldehyd, Schwermetalle, aber auch Pestizide und Farbechtheit untersucht. Dabei gibt es strenge Kontrollen, um zu prüfen, ob festgelegte Grenzwerte überschritten wurden oder nicht. Das Zertifikat bezieht sich nur auf die Matratzenbezüge. Dort aber auf alle Teile, auch auf Reisverschlüsse und Garne.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Rollmatratze

Wie werden Matratzen eigentlich gerollt?

Um eine Rollmatratze zu rollen braucht es einen enormen Druck. Normalerweise werden Rollmatratzen unter vier bis 20 Tonnen Gewichtsdruck zusammengedrückt und aufgerollt. Wieviel Druck genau ausgeübt werden muss, hängt vom Material ab. Im folgenden Video kannst du diesen Prozess beobachten:

Lassen sich Rollmatratzen eigentlich wieder aufrollen?

Aufgrund des hohen Drucks, ist es unmöglich Rollmatratzen wieder aufzurollen. Wie im vorherigen Teil erklärt, müsstest du mehr als vier Tonnen Druck auf die Matratze ausüben können, damit sie sich komprimieren liesse. Wenn du nach einer Matratze suchst, welche du nach Gebrauch wieder verkleinern kannst, solltest du dich über Klappmatratzen informieren.

Was sind Milben und was muss ich diesbezüglich beachten?

Wenn im Kontext von Matratzen Milben erwähnt werden, bezieht sich dies auf die Hausstaubmilbe. Hausstaubmilben sind zirka 0,3 mm groß und von bloßem Auge nicht erkennbar. Die kleinen Tiere lieben feuchte, warme Umgebungen und daher auch deine Matratze.

Auf dem Speiseplan der Hausstaubmilbe sind besonders Hautschuppen hoch im Kurs. Grundsätzlich ist es fast unmöglich nicht mit Milben in Kontakt zu kommen. Die meisten Menschen tragen sogar einige auf sich. Ein Teelöffel Staub aus deinem Schlafzimmer enthält zirka 1.000 Milben.

Allergiker sind nicht auf die Milben selber allergisch, sondern auf deren Kot. In demselben Teelöffel würden sich etwa 250.000 Stücke Kot finden. Deshalb ist es für Allergiker sehr wichtig, sich so wenig Milbenexkrementen auszusetzen wie möglich. Dafür gibt es spezielle Matratzenbezüge.

Auch eigenen sich in so einem Fall Schaumstoffmatratzen oder Latexmatratzen bedeutend besser als Federkernmatratzen. Für mehr Informationen, und um herauszufinden, ob du allergisch bist, kannst du dich an dein lokales Allergiezentrum wenden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://matratzentester.com/rollmatratzen/

[2] http://www.matratzen-cpt.de/ratgeber/was-ist-eine-rollmatratze

Bildquelle: unsplash.com / 47266082

Warum kannst du mir vertrauen?

Patrick arbeitet in einem Schlaflabor und ist täglich mit Personen konfrontiert, die Schlafprobleme haben. Er möchte mit seiner Expertise auch anderen Menschen zu einem besseren Schlaferlebnis verhelfen.