Willkommen bei unserem großen Matratze Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Matratzen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Matratze zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Matratze kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Deutsche schläft im Durchschnitt sieben Stunden und 45 Minuten. Damit liegen wir unterhalb des weltweiten Durchschnitts.
  • Experten raten nach etwa sieben Jahren zum Austausch der Matratze. Wir Deutschen lassen uns durchschnittlich doppelt so lange dafür Zeit.
  • Wer nachts häufig schwitzt, sollte sich für eine Federkernmatratze entscheiden, denn diese kann Feuchtigkeit gut transportieren. Wer eher friert, ist mit Kaltschaummatratzen besser beraten, diese können die Wärme besser speichern.

Matratzen Test: Das Ranking

Platz 1: Bodygard Anti-Kartell-Matratze

Es handelt sich um eine mittelfeste Matratze, welche täglich belastet werden kann. Der 7-Zonen-Matratzenkern garantiert optimalen Liegekomfort.

Der hochelastische Polyurethan-Schaum passt sich den Körperkonturen ideal an. Durch Wenden der Matratze lässt sich die Liegehärte optimal anpassen.

Der Matratzenbezug ist abnehmbar und kann bei 60 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden. Du findest bei diesem Produkt zwei Liegehärten vor.

Die Matratzen sind schadstoffgeprüft und werden kostenlos bis an die Wohnungstür geliefert. Der Hersteller bietet den Kunden eine Garantie in Form eines 100 tägigen Probeschlafens an.

Wer während dieses Zeitraumes nicht zufrieden ist, kann die Matratze zurückgeben und sein Geld ausgezahlt bekommen.

Platz 2: Kaltschaummatratze Schlummerparadies

Diese Matratze besteht aus einem 2D-Wellenschnitt und echtem HR Kaltschaum. Der Hersteller gewährt eine Garantie von zehn Jahren auf den Matratzenkern.

Das 7-Zonen Wirksystem sorgt für angenehmen Liegekomfort. Es handelt sich um ein deutsches Produkt, welches regelmäßig auf Schadstoffe überprüft wird.

Die Gesamthöhe dieser Matratze umfasst 19 Zentimeter. Die Kernhöhe liegt bei 16 Zentimetern. Es kann aus zwei Härtegraden gewählt werden. Damit ist die Matratze bis zu einem Körpergewicht von 100 Kilogramm belastbar.

Der Doppeltuchbezug kann bei 60 Grad gewaschen werden und bietet höchsten Komfort. Auf den Matratzenkern gewährt der Hersteller eine Garantie von zehn Jahren.

Platz 3: Irisette Lotus Tonnentaschenfederkern Matratze

Diese Federkernmatratze besitzt sieben ergonomische Liegezonen und ist beidseitig mit einer atmungsaktiven Auflage aus Kaltschaum versehen.

Der Bezug kann abgenommen und bei 60 Grad gewaschen werden. Dies macht die Badenia Irisette Lotus besonders geeignet für Allergiker.

Der 500er Tonnentaschenfederkern sorgt für eine sehr gute Punktelastizität. Die Wirbelsäule wird entlastet und gleichzeitig werden der Schulter-, Becken- und Lendenbereich optimal gestützt. Die Matratze ist auf Schadstoffe geprüft und enthält keine gesundheitsbedenklichen Chemikalien.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Matratze kaufst

„Wie man sich bettet, so liegt man“ ist ein Sprichwort, welches seine Berechtigung besitzt. Wer früh müde und mit steifen Gliedern erwacht, schläft vermutlich auf der falschen Matratze.

Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Matratzen-Typen, wovon jede Art spezifische Vor- und Nachteile aufweist. (Bildquelle: pixabay.com / BUMIPUTRA)

Der Matratzenkauf besitzt Priorität und kann letztlich unser Schlafverhalten beeinflussen und darüber entscheiden, ob wir morgens fit und gut gelaunt aus den Federn steigen.

Folgender Ratgeber versorgt dich mit hilfreichen Tipps und Ratschlägen rund um die Anschaffung einer neuen Matratze.

Brauche ich eine neue Matratze?

Diese Frage wird sicher am Anfang stehen und lässt sich nicht pauschal beantworten. Schau dir deine Matratze zunächst näher an.

Ist die Matratze bereits in die Jahre gekommen und zeigt deutliche Gebrauchsspuren, kannst du dir diese Frage selbst beantworten.

Der Matratzenkauf steht unmittelbar bevor, wenn:

  • Liegekuhlen zu sehen sind
  • eine Matratze ohne abnehmbare Bezüge sechs Jahre und älter ist
  • eine preiswerte Matratze drei bis fünf Jahre alt ist
  • eine hochwertige Matratze älter als zehn Jahre ist

Matratzen, die stark belastet und wenig gepflegt werden, verschleißen logischerweise schneller. Doch auch in einer akribisch gepflegten Matratze sammeln sich mit den Jahren Schmutz und Schweißrückstände an.

Welche Matratze braucht ein Baby?

Kommt ein neuer Erdenbürger ins Haus, möchten Eltern möglichst alles richtig machen. Dies betrifft auch den Matratzenkauf. Babys erste Matratze sollte nicht zu weich ausfallen. Für Babys sind feste Matratzen besser geeignet.

Säuglinge besitzen, im Gegensatz zu uns Eltern, noch keine gebogene Wirbelsäule. Die typische S-Form wird erst im Laufe des Wachstums entstehen. Ist die Matratze zu weich, kann zudem das Gesicht einsinken, wenn das Baby auf dem Bauch liegt.

Die Babys sollten möglichst nur ein bis zwei Zentimeter in die Matratze einsinken. Die Wirbelsäule muss optimal gestützt werden. Wichtig ist auch, darauf zu achten, dass sich keine Schadstoffe in der Matratze befinden.

Welche Matratze empfiehlt sich bei Übergewicht?

Wer einige Kilos mehr mitbringt, kann ein Lied davon singen, wie ihn sein Gewicht im Alltag einschränkt. Die Bekleidung wird in Übergröße gebraucht, vielleicht sind sogar Umbauten im Wohnbereich oder am Fahrzeug notwendig.

Bei der Wahl der passenden Matratze kommt es bei Übergewichtigen besonders auf die Druckentlastung an. Die Matratze muss in der Lage sein, das Gewicht aufzufangen. Dünne Matratzen eignen sich nicht, denn ihnen fehlt die nötige Stützkraft.

Beim Kauf ist auch darauf zu achten, sich für ein leichtes und flexibles Material zu entscheiden.

Schwere Schläfer schwitzen nachts meist auch relativ stark. Die Matratze muss folglich häufig gewendet und ausgelüftet werden.

Matratzen aus Kaltschaum und Viscoschaum lassen sich nur schwer handhaben. Soll die Matratze selbst nicht auch zum Schwergewicht werden, bietet es sich an, auf Polyätherschaum als leichtes und flexibles Material zurückzugreifen.

Welche Größe sollte die Matratze besitzen?

Für die Länge einer idealen Matratze gilt eine einfache Faustregel: Zur eigenen Körpergröße werden 20 Zentimeter hinzu gerechnet. Allgemein greifen Kunden kaum zu Matratzen unter zwei Metern Länge.

Folgender Tabelle kannst du die verschiedenen Abmessungen von Matratzen entnehmen und auch etwas über den üblichen Verwendungszweck nachlesen.

Matratzen-Größe in cm Verwendung
80 x 200 Diese Matratzen eignen sich lediglich für Einzelschläfer.
90 x 200 und 120 x 200 Es handelt sich um Single-Matratzen, welche auch zu einer Schlafstatt für Zwei werden können.
140 x 200 Auf einer Double-Size-Matratze lässt es sich auch zu zweit bequem nächtigen.
160 x 200 Dieser Matratzentyp wird auch Queen-Size-Matratze genannt und bietet Paaren ausreichend Schlafkomfort.
180 x 200 Auch die etwas größere King-Size-Matratze ist für Paare sehr gut geeignet.
200 x 200 Diese quadratische Matratze kann zur Kuscheloase für junge Familien mit Kind werden.

Die meisten Betten sind entsprechend konfiguriert und entsprechen Matratzen von zwei Metern Länge. Der Handel bietet darüber hinaus eine überschaubare Anzahl an Matratzen mit 1,80 und 1,90 Metern Länge.

Die gewünschte Breite erfordert weit komplexerer Gedankengänge. Eine Mindestbreite von 140 Zentimetern ist mittlerweile Standard geworden.

Während das klassische Ehebett mit seinen beiden Einzelmatratzen kaum noch im Trend liegt, setzen sich einzelne große Matratzen für sogenannte King Size Betten durch.

Wie hoch sollte die Matratze sein?

Die Höhe der Matratze steigt mit dem eigenen Körpergewicht. Wobei bequeme Matratzen über eine Mindesthöhe von 20 Zentimetern verfügen sollten. Steigt das Gewicht an, sinkt der Körper folglich tiefer in die Matratze ein.

Wer etwas mehr Gewicht auf die Waage bringt, sollte sich für Matratzen mit einer Mindesthöhe von 23 Zentimetern entscheiden.

Benötige ich eine harte oder eine weiche Matratze?

Auch hier spielt das eigene Gewicht eine Rolle. Während eher zierliche Personen mit einer weicheren Matratze gut beraten sind, sollten sich Übergewichtige für eine härtere Matratze entscheiden.

Um ein Gefühl für die passende Matratze zu bekommen, hat sich das Probeliegen bewährt. Dieses ist auch beim Online-Kauf meist nicht ausgeschlossen.

Viele Hersteller gewähren einen gewissen Garantiezeitraum, in welchem die Matratze wieder retourniert werden kann.

Ist die Matratze zu weich, sind nicht selten Rückenschmerzen die Folge. Die Matratzen werden mit unterschiedlichen Härtegraden verkauft. Diese werden im Abschnitt „Kaufkriterien“ noch näher besprochen.

Die Einteilung nach Härtegraden ist allerdings nur eine grobe Orientierung, denn es existieren keine entsprechenden Richtlinien. Die Hersteller legen die Härtegrade vielmehr nach eigenem Ermessen fest.

Hast du dich für die falsche Matratze entschieden, kann diese innerhalb dieses Zeitraumes zurückgeschickt werden.

Entscheidung: Welche Arten von Matratzen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Typen von Matratzen unterscheiden:

  • Federkernmatratze
  • Kaltschaummatratze
  • Latexmatratze
  • Naturkernmatratze

Im folgenden Abschnitt zeigen wir dir die Vor- und Nachteile der verschiedenen Matratzen Typen, sodass du die für dich perfekte Matratze findest.

Worum handelt es sich bei einer Federkernmatratze und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Federkernmatratzen sind weit verbreitet. Schätzungsweise schlaft beinahe die Hälfte aller Deutschen auf dieser Matratzenart. Diese Matratzen geben nur an Stellen nach, an denen sie belastet werden und ermöglichen dadurch bestmöglichen Liegekomfort.

Vorteile
  • Elastisch
  • Gut für Personen, die nachts schwitzen geeignet
  • Große Produktvielfalt
Nachteile
  • Schnelle Abnutzung
  • Bildung von Liegekuhlen
  • Weniger für Personen, die schnell frieren geeignet

Meist handelt es sich um Taschenfederkernmatratzen. Die Matratzenfedern befinden sich in kleinen Stofftaschen, welche miteinander verbunden sind. Federkernmatratzen können Feuchtigkeit transportieren und sorgen für eine geringfügige Wärmedämmung.

Wer im Schlaf stark schwitzt, ist mit einer Federkernmatratze gut beraten. Ein Nachteil von Federkernmatratzen ist, dass sich mit der Zeit Liegekuhlen bilden können und sich die Matratze damit schneller abnutzt und ihren orthopädischen Nutzen verliert.

Worum handelt es sich bei einer Kaltschaummatratze und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Die Kaltschaummatratze ist die beliebteste unter den Schaumstoffmatratzen. Diese Matratzen sind aus verschiedenen Schaumstoffen aufgebaut und besitzen Luftkammern und Belüftungskanäle.

Vorteile
  • Leicht
  • Angenehmer Liegekomfort
  • Gut für verstellbare Lattenroste geeignet
  • Für schwere Schläfer geeignet
Nachteile
  • Weniger für starke Schwitzer zu empfehlen
  • Anfällig für Wärme und Feuchtigkeit

Kaltschaummatratzen haben ein vergleichsweise geringes Gewicht und lassen sich damit leicht handhaben, wenn es darum geht, die Matratzen regelmäßig zu wenden und auszulüften.

Die elastischen Matratzen lassen sich einfach beziehen und eignen sich gut für die Anbringung auf verstellbaren Lattenrosten. Kaltschaummatratzen sind gut für schwere Schläfer geeignet, da sich der Gelschaum den Konturen optimal anpasst und sich keine Kuhlen bilden.

Worum handelt es sich bei einer Latexmatratze und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Latexmatratzen werden nur von einem eher kleinen Kundenkreis bevorzugt. Der Marktanteil wird auf weniger als ein Prozent geschätzt. Latexmatratzen zeichnen sich durch ihre Widerstandsfähigkeit aus.

Wärme und Schweiß können diesen robusten Matratzen wenig anhaben. Die sehr gute Wärmedämmung macht die Matratzen ideal für Menschen, die schnell frieren.

Vorteile
  • Robust
  • Guter Liegekomfort
  • Gute Wärmedämmung
Nachteile
  • Schwer
  • Unhandlich
  • Weniger für Personen, die schnell schwitzen geeignet

Die Matratzen vermitteln ein angenehmes Liegegefühl und geben ähnlich der Federkernmatratze nur an Stellen nach, die auch wirklich belastet werden.

Beachtet werden sollte, dass Latexmatratzen eher schwer und unhandlich sein können und teilweise mehr als 20 Kilogramm wiegen können.

Worum handelt es sich bei einer Naturkernmatratze und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Naturkernmatratzen sind kaum noch verfügbar. Diese aus Getreidekörnern, Rosshaar oder Pflanzenfasern hergestellten Matratzen spielen auf dem Markt kaum noch eine Rolle.

Vorteile
  • Leicht
  • Natürliche Materialien
  • Umweltfreundlich
Nachteile
  • Kaum noch verfügbar
  • Nischenprodukt
  • Teuer

Ihre Berechtigung besitzen Naturkernmatratzen bei den japanischen Futonbetten und Matratzen mit Baumwollfüllung.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Matratzen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir die zeigen, anhand welcher Faktoren du Matratzen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Matratze für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Raumgewicht
  • Härtegrad
  • Eigenschaften
  • Bezug
  • Zubehör
  • Raumgewicht

Raumgewicht

Das Raumgewicht spielt beim Kauf von Kaltschaummatratzen eine Rolle. Die Haltbarkeit der Matratzen kann entscheidend vom Raumgewicht beeinflusst werden. Das Raumgewicht gibt an, welche Dichte der Schaumstoff besitzt. Der Wert wird in Kilogramm pro Kubikmeter angegeben.

Folgende Übersicht nennt die verschiedenen Raumgewichte und liefert eine kurze Beschreibung der jeweiligen Matratzen-Beschaffenheit.

  • RG 20 – 25: Es handelt sich um besonders leichte Matratzen von geringer Belastbarkeit., Die Haltbarkeit liegt bei Dauergebrauch lediglich bei etwa zwei Jahren.
  • RG 30: Auch diese Matratzen sind für die tägliche Beanspruchung nicht ausgelegt., Durch die geringe Raumdichte bilden sich schnell Kuhlen. Ein Matratzentausch steht nach spätestens drei Jahren an.
  • RG 35: Diese Modelle können dauerhaft verwendet werden und versprechen eine zufriedenstellende Qualität. Die Haltbarkeit dieser Modelle liegt bei etwa sechs Jahren.
  • RG 40: Du erwirbst eine Matratze von guter Qualität, welche der täglichen Beanspruchung gewachsen ist., Die Nutzungsdauer liegt bei etwa acht Jahren.
  • RG 50 – 60: Diese Raumdichte steht für eine sehr gute Qualität. Die Haltbarkeit liegt bei circa zehn Jahren.
  • RG 75: Diese besonders stabilen Matratzen versprechen mehr als zehn Jahre einen angenehmen Schlafkomfort und eine optimale Entlastung der Wirbelsäule.

Mit der Höhe des Raumgewichtes erhöht sich auch die Elastizität der Matratze. Das Raumgewicht ist nicht automatisch mit dem Härtegrad von Matratzen gleichzusetzen. Das Raumgewicht ist vielmehr ein Maßstab für Qualität und Haltbarkeit des jeweiligen Produktes.

Härtegrad

Beim Kauf der passenden Matratze sollte auf den Härtegrad geachtet werden. Die Wahl des Härtegrades richtet sich nach dem Körpergewicht.

Folgende Übersicht gibt Empfehlungen für die Wahl des Härtegrades:

Härtegrad empfohlenes Körpergewicht in kg
1= sehr weich bis 65
2= weich 65 bis 80
3= mittel 80 bis 100
4= hart 100 bis 120
5= sehr hart ab 120

Der Härtegrad ist als Richtwert zu verstehen. Die Hersteller legen die Härtegrade nach eigenem Ermessen fest.

Eigenschaften

Wir haben die allgemeinen Produkteigenschaften nochmals zusammengefasst. Diese lassen sich als eine Art Checkliste für den gezielten Matratzenkauf verwenden.

Matratzenart Vorteile Nachteile
Federkern Matratze Preiswert, Langlebig, Robust Schwer, Kuhlen können sich bilden, Ungünstig für Allergiker
Kaltschaum Matratze Feuchtigkeitsabweisend, Geringer Pflegeaufwand, luftdurchlässig Wärmestau, Ungeeignet für starke Schwitzer
Latex Matratze stabil, Hygienisch, Luftdurchlässig Teuer, relativ weich
Matratze aus Naturfasern Natürlich, Gut für Allergiker geeignet, Gut für starke Schwitzer geeignet Teuer, Aufwendig in der Pflege

Dabei kannst du dich fragen, auf welche Vor- und Nachteile du besonderen Wert legst und dadurch herausfinden, wo deine Prioritäten liegen.

Bezug

Die Matratzenbezüge bestehen aus unterschiedlichen Materialien. Besonders praktisch ist es, wenn sich der Bezug einfach abnehmen und in der Waschmaschine reinigen lässt.

Reine Baumwolle ist zwar natürlich und hautfreundlich, zeigt aber schnell Abnutzungserscheinungen. (Bildquelle: pixabay.com / bottlein)

Strapazierfähiger sind Baumwoll-Mischgewebe, welcher einen Polyamid- oder Polyesteranteil besitzen. Schwitzt du nachts stark, bewähren sich Stoffe mit Viskosefasern.

Zubehör

Es ist ratsam, die Matratze nicht unmittelbar auf den Lattenrost zu legen. Die Haltbarkeit der Matratze wird erhöht, wenn sich der Überzug nicht am Lattenrost aufreibt. Daher sollten zusätzlich Matratzenschoner angeschafft werden.

Der Matratzenschutz wird direkt auf den Lattenrost platziert und schützt die Matratze vor Abnutzung und Schmutz.

Matratzenschoner sind meist maschinenwaschbar und damit hygienisch in der Anwendung. Nach etwa zehn Maschinenwäschen sollten die Matratzenbezüge ausgetauscht werden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Matratzen

Du bist entschlossen, eine neue Matratze zu kaufen, hast aber auch gemerkt, dass die Entscheidung für die passende Matratze keine leichte Aufgabe ist?

Dann überdenke deine Entscheidung nochmals und lese unsere abschließenden Tipps und Ratschläge durch.

Warum sollten Matratzen gedreht werden?

Zur Pflege der Matratze gehört das regelmäßige Drehen und Wenden. Bei einer neuen Matratze solltest du etwa monatlich aktiv werden. Ältere Matratzen werden etwa alle acht Wochen gedreht.

Bei einer einseitigen Drehung bilden sich leicht Liegemulden. Daher sollte die Kopfseite häufiger zu den Füßen wandern und umgedreht.

Achte beim Kauf darauf, dass die Matratze ein Gewicht besitzt, welches sich gut bewältigen lässt. Viele Matratzen besitzen an ihren Längsseiten zusätzlich Wendeschleifen, welche die Handhabung erleichtern.

Braucht die Matratze unbedingt einen Lattenrost?

Lange war man der Ansicht, dass eine Matratze nur in Verbindung mit einem Lattenrost verwendet werden sollte. Diesbezüglich fand ein Umdenken statt. Heute kann der Lattenrost auch weggelassen werden.

Entscheidend ist die Qualität der Matratze. Sind die Matratzen hochwertig und atmungsaktiv, lassen sie sich auch auf Fliesen, Parkett oder Laminat platzieren, ohne dass dem Schläfer Nachteile entstehen.

Wie reinige ich Matratzen richtig?

Eine regelmäßige Matratzenreinigung ist unerlässlich, um eine hygienische Schlafunterlage zu besitzen. Zwischen Schmutz, Hautschuppen und Staub fühlen sich Hausstaubmilben besonders wohl.

Daher ist der Zeitpunkt des Wendens zugleich auch der richtige Termin für eine Reinigung. Der Staubsauger ist hierfür nur bedingt geeignet.

Im folgenden Video werden dir weitere nützliche Tipps zur Reinigung deiner Matratze gezeigt.

Besitzen die Geräte keine entsprechend niedrigen Saugstufen, wird der Staub lediglich im Raum verteilt. Besonders Allergiker werden damit zu kämpfen haben.

Matratzenbezüge sollten in der Waschmaschine bei 60 Grad gereinigt werden. Nur bei dieser Temperatur ist garantiert, dass die Hausstaubmilben sicher entfernt werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.daserste.de/information/ratgeber-service/vorsicht-verbraucherfalle/tipps-fuer-den-matratzenkauf-100.html

[2] https://www.focus.de/immobilien/experten/einrichtungs-profis/einkauf-ratgeber-endlich-guter-schlaf-mit-diesen-tipps-finden-sie-garantiert-die-richtige-matratze_id_5611732.html

[3] https://www.schlaffuchs.com/matratzen/

Bildquelle: unsplash.com / Lilibeth Linares

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