Sich nach einem anstrengenden Tag ins Bett zu kuscheln – Was gibt es Schöneres? Richtig gemütlich wird es erst mit der passenden Bettwäsche. Duftet diese gut und ist aus einem angenehmen Material gefertigt, das zur Jahreszeit passt, schlummerst du wenige Minuten später ein.

Bettwäsche ist so vielfältig, dass man eigentlich nicht genug von ihr haben kann. Nicht nur was ihre Größen angeht, bietet der Bettwaren-Schutz eine große Auswahl. Muster und Material spielen ebenso eine Rolle.

Dank ihrer Eigenschaften lässt sie sich nicht nur auf die eigenen Bedürfnisse perfekt abstimmen, sie ist gleichzeitig ein tolles, gestalterisches Instrument im Schlafzimmer.

Bei dem großen Angebot ist es leicht, den Überblick zu verlieren. Wie sieht es aus mit den Größen? Worauf solltest du beim Kauf achten und welches Material eignet sich für kältere Zeiten?

All diese Fragen klärt das nachfolgende Magazin, wo wir darauf eingehen, was sie überhaupt ausmacht, in welchen Ausführungen sie erhältlich ist und wie du mit der richtigen Bettwäsche vielleicht noch besser schlafen kannst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bettwäsche hat in erster Linie die Aufgabe, Bettwaren vor Verschmutzungen zu schützen. Mit dazu gehören ein Kissen- und Deckenbezug, sowie ein Spannbettlaken für die Matratze.
  • Sie ist in unterschiedlichen Größen erhältlich. Sogar für Kinder gibt es spezifische Größen, die auf die innenliegenden Bettwaren abgestimmt sind. Gleichzeitig sind Komfortgrößen mit einer Breite von bis zu zwei Metern erhältlich.
  • Bettwäsche stellt im Schlafzimmer ein essentielles Gestaltungselement dar. Dank der zahlreichen Farben und Drucke ist eine perfekte Abstimmung und somit die Erschaffung einer angenehmen Atmosphäre möglich.

Definition: Was ist Bettwäsche?

In der Definition bezeichnet man sämtliche Textilien als Bettwäsche, die in einem Bett verwendet werden. Als Alternative verwenden viele auch den Begriff „Bettzeug“. Mit dazu gehören prinzipiell:

Die Hauptaufgabe der Bettwäsche besteht darin, die Bettwaren vor Verschmutzungen zu schützen. Daher wird in den meisten Fällen auch die Moltonunterlage der Matratze zur Bettwäsche gezählt.

Sie schützt diese nicht nur vor Flecken, sondern ebenso vor dem Durchscheuern des Bezugsstoffs auf dem Lattenrost.

Bettwäsche soll hauptsächlich vor Schmutz und Scheuern schützten. (Bildquelle: 123rf.com / 43384779)

Ein Sonderfall ist das sogenannte Stecklaken. Es gehört nicht standardmäßig zur Bettwäsche und wird vorwiegend in Krankenhäusern verwendet.

Es bildet eine Zwischenschicht zwischen Bettlaken und Matratze und schützt diese effektiv vor Verunreinigungen jeglicher Art. Sie ist idealerweise aus einem Einweg-Zellstoff gefertigt, sehr saugstark und insbesondere für Personen empfehlenswert, die bettlägerig sind.

Hintergründe: Was du über Bettwäsche wissen solltest

Neben dem besagten Schutz liefert die Bettwäsche auch noch andere Aspekte, die man beachten sollte. So ist sie nicht nur aus unterschiedlichen Materialien gefertigt, sondern gibt auch Möglichkeit zur Gestaltung des Raums.

Sie beeinflusst die Atmosphäre, macht sie angenehm kuschelig, oder sogar erotisch.

Zudem ist die Wahl des richtigen Materials für die Wärmehaltung während der unterschiedlichen Jahreszeiten entscheidend. Nachfolgend klären wir die wichtigsten Fragen zur Auswahl, den Größen und erläutern, dass es schon beim Verschluss bedeutende Unterschiede gibt.

Welches Material für die Bettwäsche?

Interessant wird es schließlich beim Material der passenden Bettwäsche. Die Auswahl ist relativ groß und deckt daher vielerlei Vorlieben ab. Für welches Material man sich entscheidet, ist zum einen Frage der Jahreszeit, aber auch des eigenen Empfindens.

So gibt es Menschen, die es auch im Sommer sehr gerne kuschelig haben, während andere eine leichtere Variante bevorzugen.

In der nachfolgenden Tabelle beleuchten wir die Materialien etwas genauer, damit du den vollen Überblick erhältst:

Material Eigenschaften Vorteile
Biber Leicht angerautes Gewebe aus Baumwolle, weich und flauschig, wird vorwiegend im Winter aufgezogen Angenehmes Schlafklima und atmungsaktiv, temperaturausgleichend, angenehm wärmend
Frottee Mischung aus Baumwolle und Polyester, Baumwollbestandteile sind typischerweise auf der Seite verarbeitet, die dem Körper zugewandt ist Pflegeleicht, angenehmes, weiches Material, durch die großen Gewebeschlingen besteht eine hohe Saugkraft, besitzt eine sehr gute Feuchtigkeitsaufnahme
Jersey Mischgewebe, bestehend aus Viskose, Wolle, Wollmischgarnen, Baumwolle oder Seide, besitzt oftmals eine leichte Rippenmusterung, in Single- und Interlock-Ausführung erhältlich Interlock-Qualität ist etwas dicker, wärmt, wirkt aber gleichzeitig temperaturausgleichend, weiche Beschaffenheit, Interlock-Ware besitzt eine relativ hohe Lebensdauer
Linon Alltags-Bettwäsche, die aus Baumwolle gefertigt ist, in feiner und grober Ausführung erhältlich Sehr strapazierfähig, lässt sich beliebig bedrucken, daher in großer Design-Vielfalt erhältlich
Satin Glänzende Oberseite, matte Unterseite, kann sowohl leicht als auch schwer sein, je nach Faserart und Garn, variiert bezüglich seiner Qualität, wird vorwiegend aus Seide, Viskose oder Polyester gefertigt, Besonderheit: Mako-Satin wird aus Baumwollsatin hergestellt Kühlende Eigenschaften, nimmt allerdings kaum Feuchtigkeit auf, Mako-Satin wird bei Bettwäsche deutlich bevorzugt, da sie weicher in ihrer Beschaffenheit ist und bessere Eigenschaften mitbringt
Renforcé Glattes, mittelfeines Baumwollgewebe, welches sich besonders für den Sommer eignet Lässt sich hervorragend bedrucken und ist daher in vielen Designs erhältlich, strapazierfähig, hohe Feuchtigkeitsaufnahme, temperaturausgleichend
Seersucker Feines Baumwollgewebe, das so gewebt ist, dass eine zerknitterte Oberfläche entsteht Bügelfrei und somit sehr pflegeleicht, weiche Oberflächenbeschaffenheit, gute Isolierfunktion und Wärmeleitung, hohe Lebensdauer
Flanell Weiches, dickeres Gewebe, ist meist aus Kammgarn oder Streichgarn hergestellt, ideal für die kühlere Jahreszeit Leichtgewicht, saugfähig, gute Wärmeleitung
Mikrofaser In den meisten Fällen aus Polyester hergestellt, glatte Ausführungen für den Sommer, sowie in Teddyfell-Kuschel-Qualität für den Winter erhältlich Besitzen ein leichtes Gewicht, fühlt sich stets weich und angenehm an, für den Sommer kühl, im Winter wärmeleitend, pflegeleicht
Batist Feinfädiges Gewebe, das sehr leicht ist und aus Baumwolle, Leinen oder Seide gefertigt ist, Mischungen mit Kunstfasern sind ebenfalls erhältlich Luftige und leichte Beschaffenheit, kühlende Eigenschaften, ideal für den Sommer geeignet
Perkal Ein Stoff, der sowohl leicht als auch mittelschwer sein kann, er wird aus Polyester gefertigt, glatte Oberfläche, Mako-Perkal wird als einer der edelsten Stoffe der Welt gehandelt Dichter gewebt als Batist und somit strapazierfähiger, luftdurchlässig, saugfähig und atmungsaktiv
Fleece Veloursstoff aus Polyester, der aus recycelten PET-Flaschen hergestellt wird Besonders hohe Wärmeisolation bei geringem Gewicht, widerstandsfähig und langlebig, knitterfrei und elastisch, wasserabweisende Oberfläche, fühlt sich sehr weich an, nachhaltig, weil recyclingfähig
Damast Stoff, der aus Seide, Kammgarn und Leinen gefertigt ist Strapazierfähig, hohe Festigkeit, pflegeleicht, in schönen Designs erhältlich
Nicki Ein Stoff, der auf der Vorderseite sehr weich ist, auf der Rückseite aber dehnbar und glatt, Mischung aus Baumwolle und Polyester Sehr weiche Oberflächenqualität, formstabil, bügelfrei, somit pflegeleicht

Welcher Verschluss für die Bettwäsche?

Beim Verschluss gibt es insgesamt drei Varianten, wobei sich im typischen Haushalt zwei davon stark etabliert haben. Die drei in der Übersicht:

  • Knopfleiste
  • Reißverschluss
  • Hotelverschluss

Als Klassiker wird auch heute noch die Knopfleiste bezeichnet. Hierbei sind auf der gesamten Länge Knöpfe vernäht, die mit den Knopflöchern auf der anderen Seite des Stoffs verbunden werden.

Ein kleiner Nachteil dieser Variante besteht darin, dass es mehr Zeit erfordert, den Bezug zu schließen. Ferner besteht die Möglichkeit, dass hin und wieder die Eckzipfel von Kissen und Bettdecke aus dem Bezug herausschauen.

Der Reißverschluss erleichtert die Sache. Der schmale Kunststoff-Reißverschluss lässt den schnellen Verschluss des Bezuges zu und macht die Nachteile der Knopfleiste wieder wett.

Allerdings wird bei der Herstellung oft auf qualitativ minderwertige Reißverschlüsse zurückgegriffen, die eine relativ kurze Lebensdauer besitzen. Bei der Wahl einer solchen Bettwäsche ist es also sinnvoll, einen Blick auf den Reißverschluss zu werfen.

Der Hotelverschluss ist hauptsächlich bei günstiger Bettwäsche eingebracht. Er besitzt weder Reißverschluss, noch Knopfleiste, sondern ist am unteren Ende einfach so genäht, dass er beim Beziehen einfach um die Kante geschlagen wird.

Der Hotelverschluss ist ein qualitativ niedrigerer und einfacherer Verschluss der Bettwäsche. (Bildquelle: 123rf.com / 80430975)

Das macht das Beziehen zwar relativ einfach, es kommt jedoch schon mal vor, dass während des Schlafs die Füße in den Bezug gelangen, was die Schutzfunktion des Bezuges negativ beeinflusst.

Für welche dieser Varianten man sich entscheidet, ist Geschmackssache und auch eine Frage des Komforts. Dabei ist natürlich der Reißverschluss führend, doch ist hierbei stets auf die Verarbeitungs- und Materialqualität zu achten.

Welche Größe für Bettwäsche?

Ausschlaggebend für den Kauf ist auch die Größe der Bettwäsche. Diese orientiert sich an der Größe der Bettdecke und des Kissens, sowie bei den Laken an der Matratze.

Als Standardgrößen kommt für eine normale Bettwäsche-Garnitur folgende in Frage:

Daneben bietet der Markt auch weitere Varianten an, die als Komfortgrößen zu bezeichnet sind. Hierbei ist vorwiegend die Größe der Bettdecke gemeint, da diese größer ausfällt. Zu den Übergrößen gehören folgende Ausführungen:

Für welche Größe man sich dabei entscheidet, hängt vor allem damit zusammen, wie kuschelig es sein soll. Einige Menschen haben es beispielsweise im Winter lieber, eine größere Bettdecke zu besitzen, in die sie sich einkuscheln können.

Diese wird dann im Sommer gegen ein Standardmaß ausgetauscht. Erlaubt ist dabei, was gefällt und vor allem bequem ist.

Eine Sonderausführung, was die Größe angeht, stellt Kinder- und Babybettwäsche dar. Für sie gilt in der Regel das folgende Maß:

  • Kissen: 40 cm x 60 cm oder 35 cm x 40 cm
  • Bettdecke: 100 cm x 135 cm

Beim Bettlaken orientiert sich das Maß direkt an der Matratzengröße. Bei einer Standardmatratze sind Spannbettlaken meist in der Größe 100 mal 200 Zentimeter erhältlich. Sie sind ebenso für den Einsatz auf Matratzen geeignet, die lediglich 90 Zentimeter breit sind. Dazu kommen diese Ausführungen:

  • 120 cm x 200 cm
  • 130 cm x 200 cm
  • 150 cm x 200 cm
  • 160 cm x 200 cm
  • 200 cm x 200 cm

Wichtig: Spannbettlaken mit einer Breite von 150 Zentimetern, sowie 200 Zentimetern sind so konstruiert, dass sie ebenfalls bei einer Matratze mit 140 bis 160 Zentimetern, sowie 180 bis 200 Zentimetern Breite zum Einsatz kommen können. Der Stoff ist in diesem Fall besonders dehnbar.

Fällt die Wahl auf ein schlichtes Bettlaken ohne Elastikeinsatz an den Ecken, ist es dagegen empfehlenswert, immer die genaue Größe der Matratze zu kennen und eine Ausführung zu kaufen, die nicht kleiner ausfällt als die Matratze selbst.

Welche Kaufkriterien sind außerdem wichtig?

Beim Kauf von Bettwäsche kommt es in erster Linie zwar immer auf den eigenen Geschmack an, die Qualität ist jedoch ebenfalls ein Faktor, auf den man achten sollte.

Wie bereits aufgeführt, ist bei der Einbringung eines Reißverschlusses immer dessen Verarbeitung und Beschaffenheit wichtig, damit man möglichst lange etwas davon hat.

Ferner heißt es nicht immer, dass die günstigste Bettwäsche auch die Beste ist. In vielen Fällen wird hier minderwertiges Garn verarbeitet, welches entweder nicht lange hält, oder sich auch noch nach einigen Wäschen hart und unbequem anfühlt.

Gleichzeitig ist eine hochpreisige Ausführung nicht automatisch immer die beste Wahl.

Zu den bekanntesten Bettwäsche-Herstellern gehören folgende Marken:

  • Kaeppel
  • Biberna
  • Irisette
  • Janine
  • Beddinghouse
  • Schlossberg
  • Estella

Einige der genannten Hersteller produzieren ihre Ware direkt in Deutschland und stehen somit für Qualität und eine hohe Langlebigkeit – Das bedeutet unter Umständen sogar eine Haltbarkeit von bis zu 30 oder 40 Jahren, ohne dabei unter Farbverlust oder Qualitätseinbußen zu leiden.

Was die Farben angeht, sollte bei der Herstellung auf Bettwäschen zurückgegriffen werden, die frei von schädlicher Chemie sind. Selbstverständlich ist eine nachhaltig und ökologisch hergestellte Bettwäsche immer die bessere Wahl.

Aber auch so manches Bio-Produkt verbreitet nach dem Auspacken einen strengen Geruch, weswegen es umso wichtiger ist, sie vor dem ersten Aufziehen zu waschen.

Die Auswahl in punkto Farbgebung ist eine unermessliche Vielfalt erhältlich. Wichtig ist, dass sie zur Umgebung passt, da sie so die Atmosphäre auf angenehme Art beeinflusst.

Knallige Farben sind nur als Akzent einzusetzen, während schlichte Farben Ruhe in den Raum hineinbringen.

Bettlaken sind in der Regel ausschließlich einfarbig gestaltet, während die Bezüge in bunten Drucken erhältlich sind. Blumenmuster, grafische Details, oder sogar Fotodrucke – Es gibt hierbei kaum Grenzen oder Einschränkungen. Am Ende zählt bei der Auswahl des richtigen Produkts überwiegend das richtige Preis-Leistungs-Verhältnis.

Bettwäsche: Praktische Anwendung und Vorteile

Nachdem nun Fragen bezüglich der Größe und der Materialien beantwortet sind, kommen wir nachfolgend zu den Themen, die sich mit Jahreszeiten und der regelmäßigen Pflege beschäftigen. So wird im Sommer beispielsweise meist eine andere Bettwäsche eingesetzt als im Winter.

Für manche Bettwäschen ist die Pflege aufwändiger und zuletzt sollte noch geklärt werden, ob es eine Empfehlung dafür gibt, wie regelmäßig die Bettwäsche gewechselt werden sollte.

Sommer- oder Winter-Bettwäsche?

Natürlich ist es in erster Linie immer entscheidend, wie die eigenen Bedürfnisse gestrickt sind. Wie erwähnt, gibt es auch im Sommer noch so manche, die sich gerne Fleece- oder Flanell-Bettwäsche aufziehen.

Andere bevorzugen während des Winters trotzdem eine kühlende Bettwäsche. Von diesen Kandidaten möchten wir in dem nachfolgenden Abschnitt nicht ausgehen, denn Ausnahmen gibt es immer.

Hier folgt jedoch eine Tabelle, welche Stoffe sich für welche Jahreszeiten eignen:

Jahreszeit Bevorzugte Stoffe
Sommer Seersucker, Satin, Jersey, Batist
Winter Biber, Flanell, Fleece, Frottee, Mikrofaser (Teddyfell-Qualität)
Allrounder Renforcé, Nicki, Perkal, Linon, Damast

Sommerbettwäsche hat grundsätzlich die Eigenschaft, dass sie nicht zu schwer aufliegt und daneben dünn in ihrer Beschaffenheit ist. Sie ist atmungsaktiv und saugt in der Regel auch gut den nächtlichen Schweiß auf.

Winterbettwäsche zielt vor allem auf eine gute Wärmehaltung ab, damit der Schlafende nicht friert. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sie eine gute Atmungsaktivität besitzt, damit der Schlafende, sofern er etwas mehr schwitzt, nicht auskühlt und der Schweiß vom Stoff abtransportiert wird.

Bei den Allroundern handelt es sich um eine sogenannte 4-Jahreszeiten-Bettwäsche, die man das ganze Jahr über aufziehen kann und die sowohl im Winter warm hält als auch im Sommer einen angenehmen Temperaturausgleich zulässt.

Wie oft Bettwäsche wechseln?

Beim Wechsel der Bettwäsche spielen wieder die Jahreszeiten eine Rolle. Zwar sind einige davon überzeugt, dass es genügt, die Bettwäsche regulär einmal im Monat zu wechseln, doch die Meinungen gehen bei diesem Thema stark auseinander.

Die allgemeine Empfehlung lautet, dass im Sommer mindestens alle zwei Wochen ein Wechsel der Bettwäsche erfolgen sollte, da es die Jahreszeit ist, in der man am meisten schwitzt.

Im Winter hingegen wird die Zeit auf bis zu vier Wochen ausgeweitet. Allerdings spielt es hierbei ebenfalls eine Rolle, wie stark die eigene Schweißentwicklung ausfällt.

Zwar ist Schweiß in seiner Erscheinung transparent und verschwindet ohne Verschmutzung im Stoff, doch es ist interessant zu wissen, was danach geschieht und warum gerade ein Wechsel der Bettwäsche umso wichtiger ist.

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In jedem Haushalt befinden sich Hausstaubmilben. Sie ernähren sich von unterschiedlichsten Partikeln. Mit dazu gehören die Hautschuppen des Menschen als auch die Haare, die wir verlieren.

Während des Schlafs gelangt all das in die Bettwäsche, womit diese eine perfekte Nahrungsquelle für besagte Hausstaubmilben darstellt.

Die Hausstaubmilbe selbst ist dabei nicht einmal das große Problem. Viel eher sind es ihre Ausscheidungen, die beim Menschen Allergien auslösen können.

Dementsprechend ist es sehr viel leichter vorstellbar, warum es gerade im Sommer wichtig ist, die Bettwäsche regelmäßig zu wechseln, da dies sonst ein regelrechtes Festmahl für die Hausstaubmilbe darstellt.

Wie wird die Bettwäsche gewaschen?

Generell gilt: Es gibt für jede Bettwäsche die richtige Pflege, die in der Regel anhand eines Etiketts dem Besitzer mitgeteilt wird. Auf diesem befinden sich Angaben über die Waschtemperatur, ob eine Behandlung im Trockner in Ordnung ist und ob man sie hinterher bügeln kann.

Eine fachgerechte Reinigung tötet nicht nur schädliche Bakterien ab, sondern entfernt gleichzeitig Flecken. Dementsprechend sollte die Wäsche mindestens 60 Grad Celsius aushalten. Gerade für Menschen mit Hausstauballergie ist es umso wichtiger, dass diese Voraussetzung gewährleistet ist.

Je nach Material der Bettwäsche, muss diese anders gewaschen werden. (Bildquelle: 123rf.com / 105478285)

Was übrigens das Waschmittel angeht: Hierbei wird idealerweise das gewohnte Waschmittel eingesetzt, bei Hausstaub-Allergikern darf es ein Bio Waschmittel auf pflanzlicher Basis sein. Auf chlorhaltige Bleichmittel ist zu verzichten, genauso wie auf optische Aufheller oder Weichspüler.

Um die Farben während des Waschgangs zu erhalten, wird sie meist auf links gezogen. Außerdem ist es wichtig, die Bezüge zu schließen, damit sie sich nicht ineinander verfangen und eine gleichmäßigere Reinigung erfolgt.

Hin und wieder bietet es sich an, die Wäsche auch auf rechts zu waschen, damit auf dieser Seite mögliche Haare oder Flusen entfernt werden.

Vor dem ersten Aufziehen ist es empfehlenswert, die Bettwäsche generell einmal durchzuwaschen. Nicht nur, weil sie vielleicht noch fabrikneu riecht, sondern sich in ihr noch Reste der Farbe befinden, mit denen sie während der Produktion in Kontakt kam. Andernfalls belasten sie die Haut, was selbstverständlich unerwünscht ist.

Nach dem Waschen sollte sie schnell zum Trocknen aufgehangen werden, oder in den Wäschetrockner gelegt. Je nach Material ist die Trocknung auf der Wäscheleine empfehlenswerter, da andernfalls in der Trocknertrommel das Material beschädigt werden könnte.

Ob eine Bettwäsche im Anschluss gebügelt werden sollte, hängt ebenfalls vom Material ab.

Fazit

Bettwäsche dient in erster Linie dazu, Bettdecken, Kopfkissen und Matratzen vor Verschmutzungen zu schützen. Nicht nur Allergiker schlafen besser, wenn ihre Bettwäsche sauber und rein ist. Im Prinzip ist sie mitverantwortlich für einen erholsamen Schlaf.

Die Vielfalt an Bettwäsche ist so groß, dass man leicht den Überblick verlieren kann. Gerade was Materialien und Farben, sowie Muster angeht, sind sie breit gefächert einsetzbar, um im Schlafzimmer die Atmosphäre bedeutend zu beeinflussen.

Doch beim Kauf spielen neben der Größe und Qualität weitere Dinge eine Rolle. Mit dazu gehört beispielsweise der Verschluss, der mehr oder weniger Komfort bietet.

Je nach Marke und Qualität hält eine gute Bettwäsche bis zu vierzig Jahre und besitzt nach wie vor ihre strahlenden Farben, sowie ihre guten Eigenschaften.

Dafür ist jedoch eine gute Pflege essentiell, die sowohl die Verwendung geeigneter Reinigungstemperaturen als auch einen regelmäßigen Wechselzyklus voraussetzt. Dies kommt nicht nur der Bettwäsche zugute, sondern auch dem Besitzer.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.bettwaren-shop.de/Bettwaesche

[2] https://www.schlafwelt.de/bettwaesche

[3] https://www.otto.de/heimtextilien/bettwaesche/?ansicht=einstieg

[4] https://www.kaeppel-bettwaesche-shop.de